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was alles nicht fehlt

Eine schnelle Trennung: Nur wenige Stunden nach dem 1:2 gegen die deutsche Nationalmannschaft hat sich WM-Teilnehmer Ghana „mit sofortiger Wirkung“ von seinem Trainer Otto Addo getrennt. Das teilte der ghanaische Fußballverband (GFA) in der Nacht zu Dienstag mit. Man danke Addo und wünsche ihm alles Gute. Addo war seit zwei Jahren Cheftrainer. 2022 hatte er das Team während der WM in Katar als Interimscoach betreut.

Eine Schlappe: Der deutsche WM-Gegner Curaçao hat auch sein zweites Spiel unter Trainer Fred Rutten verloren. Das Team von der Karibikinsel kassierte im Test gegen Australien in Melbourne eine 1:5-Niederlage. Der Ex-Schalker Rutten hatte den Trainerposten im Februar von seinem niederländischen Landsmann Dick Advocaat übernommen. Vergangene Woche hatte Curaçao mit 0:2 gegen China verloren.

Ein präsidiales Versprechen: Fifa-Präsident Gianni Infantino geht trotz des Kriegs im Nahen Osten weiterhin von einer Teilnahme Irans an der Fußball-WM im Sommer aus. „Wir wollen, dass Iran spielt, Iran wird bei der Weltmeisterschaft spielen. Es gibt keinen Plan B, C oder D – es gibt Plan A“, sagte der Chef des Internationalen Fußballverbands in einem Interview mit dem mexikanischen Fernsehsender N+ Univision.

Ein schwulenfeindlicher Basketballer: Die Chicago Bulls haben sich von Jaden Ivey getrennt, nachdem dieser in einem Livestream kritisch über die LGBTQ-Bewegung gesprochen hatte. Stunden nach der Entscheidung ging Ivey erneut live und schwadronierte über seinen Glauben. Die Meisterringe von Michael Jordan und LeBron James seien nichts wert „am Tag des jüngsten Gerichts“, sagte er nach Angaben von US-Medien.

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