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was alles nicht fehlt

Eine Beschwerde: Der ägyptische Fußballverband protestiert mit einem Brief an die Fifa dagegen, dass das WM-Spiel gegen Iran in Seattle als sogenanntes Pride-Spiel stattfindet. Die demokratisch-liberale US-Stadt feiert am letzten Juniwochenende 2026 die LGBTQ+-Gemeinschaft. Just am 26. Juni steht in Seattle das Vorrundenspiel zwischen den Teams der zwei muslimischen Länder an, in denen Homosexualität unterdrückt wird. Ägyptens Verband (EFA) wies in dem Schreiben an die Fifa „jegliche Aktivitäten“, die Homosexualität während der Partie fördern, zurück. „Solche Aktivitäten widersprechen den kulturellen, religiösen und sozialen Werten der […] arabischen und muslimischen Gesellschaften“, hieß es. Die EFA verwies auf Artikel 4 der Fifa-Statuten, in dem sich der Verband der Neutralität in politischen und sozialen Fragen verpflichtet.

Diverser Rasenballsport: Fußball-Bundesligist RB Leipzig bekommt eine Vorsitzende der Geschäftsführung. Die Schweizerin Tatjana Haenni wird ab dem 1. Januar 2026 ihre neue Rolle als CEO bei RB Leipzig antreten. Derzeit gibt es keine andere Frau an der Spitze eines Bundesligisten. RB besetze die nach dem Abgang von Oliver Mintzlaff vakante Position des CEO und unterstreiche so den Anspruch, „den Club durch eine erweiterte Führungsstruktur zukunftsfähig aufzustellen“, heißt es in einer Klubmitteilung. Haenni war Schweizer Nationalspielerin und Trainerin. Sie gilt als eine der treibenden Kräfte im Frauenfußball. Bei der Uefa und bei der Fifa hatte sie verantwortliche Posten, sie organisierte auch die Frauen-WM 2011 in Deutschland mit. Zuletzt arbeitete Haenni als Sportdirektorin bei der National Women’s Soccer League (NWSL) in den USA.

Der drohende Erfolg der AfD bei den kommenden Landtagswahlen zeigt, wie stark rechtsextreme Kräfte inzwischen geworden sind. Gerade jetzt braucht es Zusammenhalt und Solidarität. Auch und vor allem mit den Menschen, die sich vor Ort für eine starke Zivilgesellschaft einsetzen. Die taz kooperiert deshalb mit "Alles beginnt im Zentrum". Die Kampagne unterstützt bundesweit linke, selbstverwaltete Orte und baut einen solidarischen Fonds für deren Schutz und Erhalt auf. Eine offene Gesellschaft braucht guten, frei zugänglichen Journalismus – und zivilgesellschaftliches Engagement. Finden Sie auch? Dann machen Sie mit und unterstützen Sie unsere Aktion. Jetzt unterstützen