was alles nicht fehlt:
Kampf für Stadionbesuch: In Iran haben weibliche Fußballfans einen kleinen symbolischen Sieg errungen. Eine geringe Zahl durfte am Sonntag erstmals wieder eine Partie besuchen: das Pokalspiel zwischen Nassaji Mazandaran FC und Shahid Ghandi Yazd FC, wie die iranische Frauenrechtsinitiative Open Stadiums bestätigte, die sich seit Jahren für den freien Zugang von Frauen zu Fußballspielen einsetzt. Die Begegnung fand im Imam-Resa-Stadion in Maschhad statt. Fifa-Präsident Gianni Infantino bewertete diese kleine Lockerung auf Instagram als „ermutigende Entwicklung“.
Kampf gegen Rassismus: Das Sportgericht des Deutschen Fußball-Bundes hat Regionalligist Lok Leipzig wegen rassistischer Äußerungen mit mehreren Strafen belegt. Wegen fortgesetzten unsportlichen Verhaltens seiner Anhänger bei der DFB-Pokalpartie gegen den Zweitligisten FC Schalke 04 muss der Viertligist 30.000 Euro zahlen, von denen bis zu 10.000 Euro für präventive Maßnahmen gegen Diskriminierung und Rassismus verwendet werden können. Bei dem Spiel am 17. August im Bruno-Plache-Stadion wurde der Schalker Christopher Antwi-Adjei mehrfach rassistisch beleidigt.
Kampf der Geschlechter: Das mit Spannung erwartete „Battle of Sexes“ zwischen den Tennisspielern Aryna Sabalenka und Nick Kyrgios findet am 28. Dezember in Dubai statt. Ein Plakat mit den entsprechenden Informationen postete die Weltranglistenerste Sabalenka auf Social Media. Der dauerverletzte Australier Kyrgios hat seit März kein offizielles Match mehr bestritten und ist für sein rüpelhaftes Verhalten bekannt. Nach Bekanntgabe des Duells hatte der 30-Jährige getönt, er werde locker gewinnen. Sabalenka, 27, erwiderte, sie werde ihr Bestes versuchen, um „ihm in den Hintern zu treten“.
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