piwik no script img

was alles nicht fehlt

Schöner Sprung: Pauline Pfeif hat bei den Weltmeisterschaften in Singapur die Silbermedaille im Wasserspringen gewonnen. Die 23-Jährige musste sich im Turmspringen nur der Chinesin Chen Yuxi geschlagen geben. Deren Landsfrau Xie Peiling verwies Pfeif mit 8,90 Punkten Vorsprung auf den Bronzerang. Die Berlinerin bescherte dem deutschen Wasserspringer-Team die erste Medaille. Für Pfeif ist es der größte Erfolg ihrer bisherigen Karriere. Bei der Weltmeisterschaft im vergangenen Jahr belegte Pfeif im Turmspringen noch den zehnten Platz.

Zu schneller Vorlauf: Lukas Märtens ist bei der Schwimm-WM über 200 Meter Rücken vorzeitig ausgeschieden. Der Weltmeister über 400 Meter Freistil und Bronzegewinner über die doppelte Distanz schwamm im Vorlauf nur auf Rang 20. Seine Zeit von 1:57,31 Minuten reichte auf Märtens’Nebenstrecke nicht für das Halbfinale am Abend (Ortszeit). „Mit einer 57,3 kommt man normal ins Halbfinale. Es war sehr schnell heute Morgen“, sagte Märtens in Singapur. Auf die Frage, ob er enttäuscht sei, antwortete der 23-Jährige: „Ich habe zwei Medaillen, also nein.“

Generalprobe in Düsseldorf: Zwei Jahre vor der olympischen Premiere von Flag Football wird Düsseldorf im kommenden Jahr Gastgeber der Weltmeisterschaften. Das Turnier findet vom 13. bis 16. August 2026 im eigens für die Sportart konzipierten Komplex im Stadtteil Garath statt, wie der Football-Weltverband (IFAF) bekannt gab. Die erstmals in Deutschland ausgetragene WM gilt als bedeutender Schritt auf dem Weg zur Olympia-Premiere der Sportart bei den Sommerspielen 2028 in Los Angeles, bei der sechs Männer- und Frauenteams um Medaillen kämpfen. Flag Football ist eine kontaktarme Variante des American Football: Gespielt wird fünf gegen fünf auf einem kleineren Spielfeld.

Der drohende Erfolg der AfD bei den kommenden Landtagswahlen zeigt, wie stark rechtsextreme Kräfte inzwischen geworden sind. Gerade jetzt braucht es Zusammenhalt und Solidarität. Auch und vor allem mit den Menschen, die sich vor Ort für eine starke Zivilgesellschaft einsetzen. Die taz kooperiert deshalb mit "Alles beginnt im Zentrum". Die Kampagne unterstützt bundesweit linke, selbstverwaltete Orte und baut einen solidarischen Fonds für deren Schutz und Erhalt auf. Eine offene Gesellschaft braucht guten, frei zugänglichen Journalismus – und zivilgesellschaftliches Engagement. Finden Sie auch? Dann machen Sie mit und unterstützen Sie unsere Aktion. Jetzt unterstützen