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was alles der wm nicht fehlt

Ein unklarer Todesfall: Wenige Wochen nach seinen Einsätzen bei der Fußball-WM ist der südafrikanische Fußball-Profi Jayden Adams gestorben. Er wurde tot in einem Haus in Kapstadt aufgefunden, die Polizei ermittelt. „Der südafrikanische Fußball hat einen begabten Spieler, einen stolzen Diener des Sports und ein junges Leben verloren, das noch so viel zu bieten gehabt hätte“, kondolierte die südafrikanische Spielervereinigung Safpu auf X. Südafrikas Sportminister Gayton McKenzie appellierte an Medien und Öffentlichkeit, von Spekulatio­nen über die Todesursache abzusehen. Bei der WM war Adams in allen drei Vorrundenspielen der Bafana Bafana zum Einsatz gekommen.

Noch ein Trainer-Rauswurf: Nach dem WM-Aus in der ersten K.-o.-Runde trennt sich der Senegal von seinem Nationaltrainer Pape Thiaw. Mit ihm wird der gesamte Stab seiner Aufgaben enthoben. Kandidaten für eine Nachfolge nannte der senegalesische Fußballverband FSF nicht. In dem Spiel gegen Belgien hatte Senegal bis kurz vor Schluss mit 2:0 geführt, dann zwei späte Tore kassiert und in der Verlängerung verloren. Der frühere Stürmer Thiaw war seit Ende 2024 senegalesischer Nationaltrainer gewesen.

Haaland in Peru: Der Andenstaat ist zwar schon in der Qualifikation für die Fußball-WM gescheitert, aber ansonsten im Fußballfieber. Besonders die norwegische Sturm-Urgewalt Erling Haaland hat es den Pe­rua­ne­r:in­nen angetan. Aktuell tragen schon 468 Kinder in Peru den Nachnamen des Torjägers als Vornamen, weitere 91 Säuglinge wurden sogar komplett Erling Haaland genannt. „Fußballstars dienen den Peruanern als Inspiration, ihre Kinder mit diesen Namen registrieren zu lassen“, erklärte Ivan Torres, der Sprecher der Meldebehörde, bei Panamericana Television. „Haaland ist auch Peruaner“, sagte er. Die Statistik des Amts ist mit einem KI-generierten Porträt Haalands illustriert – mit Inka-Mütze auf dem Kopf und Plüsch-Lama in der Hand.

Bunte Karten: In die Geschichte des Weltfußballs ging der Argentinier Antonio Rattín durch seinen legendären Streit mit dem deutschen Schiedsrichter Rudolf Kreitlein bei der WM 1966 ein. Die Szene gab den Ausschlag für die Einführung Gelber und Roter Karten. Nun ist der einstige Mittelfeldspieler im Alter von 89 Jahren gestorben. Kreitlein hatte Rattin damals zweimal verbal verwarnt. Als der Argentinier ihn weiterhin beschimpfte, verwies er ihn vom Platz. Rattín weigerte sich, englische Polizisten mussten eingreifen. Beim Verlassen des Rasens zerknüllte Rattín noch eine englische Fahne. Später sagte er, er habe den deutschen Schiedsrichter nicht verstanden. Als Konsequenz führte die Fifa die Karten für Verwarnungen und Platzverweise ein.

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