was alles der wm nicht fehlt:
Eine Begründung: In einem ausführlichen Statement hat die Disziplinarkommission der Fifa ihre Entscheidung, die Sperre nach der Roten Karte für den US-Stürmer Folarin Balogun zur Bewährung auszusetzen, verteidigt. Richtig viel schlauer ist die Fußballwelt nun auch nicht. „Diese Aussetzung der Umsetzung wurde unter Berücksichtigung aller konkreten Umstände des Vorfalls und der vorliegenden Beweise beschlossen“, heißt es unter anderem in dem Statement der Kommission, die vor allem ihre Unabhängigkeit betonte.
Eine Kenntnisnahme: DFB-Präsident Bernd Neuendorf will den Fall um die von der Fifa aufgehobene Rot-Sperre für Folarin Balogun nicht auf sich beruhen lassen. „Wir haben die Reaktion der Fifa zur Kenntnis genommen“, sagte der Spitzenfunktionär in einer Stellungnahme. „Ich bin mir mit der Uefa einig, dass dieser Vorgang nicht zu den Akten gelegt werden darf, zunächst aber unter den europäischen Fußballverbänden weiter besprochen werden muss.“
Ein Einspruch: Der englische Fußballverband überlegt, gegen die Rote Karte, die Verteidiger Jarell Quansah im Achtelfinale gegen Mexiko gesehen hat, Einspruch einzulegen. Quansah war in der 54. Minute der Partie vom Platz gestellt worden, nachdem er mit gestrecktem Bein in die Wade seines Gegenspielers Jesus Gallardo gegrätscht war. Normalerweise zieht ein derart brutales Foul eine Sperre von zwei Spielen nach sich. Aber wer weiß das heute schon noch.
Ein Telefonat: Rudi Völler soll als DFB-Sportdirektor einem Bericht zufolge weitermachen. Wie Bild berichtet, soll Bundestrainerkandidat Jürgen Klopp (59) mit dem 66 Jahre alten Völler telefoniert und ihm dabei versichert haben, dass er ihn gerne beim DFB behalten und mit ihm zusammenarbeiten würde. Völlers DFB-Vertrag läuft noch bis zur EM 2028. Auch DFB-Vizepräsident Hans-Joachim Watzke kann sich eine Zusammenarbeit zwischen Klopp und Völler gut vorstellen. Na dann.
Eine Wortmeldung: Deutschlands populärster Steuerhinterzieher, Uli Hoeneß, würde eine Aufgabe von Per Mertesacker im deutschen Fußball sehr begrüßen. Der Ehrenpräsident des FC Bayern München sagte über den Fußballweltmeister von 2014, der zurzeit als TV-Experte für das ZDF arbeitet: „Er hat als ehemaliger Profi große internationale Erfahrung. Er hat immer gezeigt, wie gut er mit Menschen umgehen kann.“ Auf der Expertencouch des Senders hat er sich auf Nachfrage bereits interessiert gezeigt. Ob nach MagentaTV (Jürgen Klopp) und dem ZDF auch die ARD einen Experten auf irgendeinem Psioten beim DFB platzieren möchte, ist dem Vernehmen nach nicht bekannt.
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