was alles der wm nicht fehlt:
Verdacht: Elye Wahi wird am Samstag im Spiel gegen Deutschland nicht für die Côte d’Ivoire antreten – Kanada verweigert ihm die Einreise. Die französische Staatsanwaltschaft ermittelt gegen den 23-Jährigen, der von Eintracht Frankfurt an OGC Nizza ausgeliehen ist. Es geht um den „Verdacht auf bandenmäßigen Betrug, bandenmäßige Korruption im Sport, Hehlerei und Geldwäsche“, wie es offiziell heißt. Konkret soll er in einem Ligaduell mit dem FC Metz absichtlich eine Gelbe Karte kassiert haben, berichtet The Athletic.
Spesen: Nach Informationen der Nachrichtenagentur AP hat der Emir von Katar mehrere Tausend Fans auf Staatskosten ins kanadische Vancouver fliegen lassen. Hotels, Tickets – alles wird bezahlt. Nach Angaben des katarischen Fußballverbandes sei das Ziel, „eine lebendige Stadionatmosphäre zu schaffen, die den Spielern hilft, die bestmöglichen Ergebnisse auf der globalen Bühne zu erzielen“.
Jubel: Ein 1:1 hat die Auswahl der Demokratischen Republik Kongo gegen die favorisierte Equipe aus Portugal mit ihrem Star Cristiano Ronaldo erkämpft. „Unsere Leoparden schlagen ein neues Kapitel in der Geschichte des kongolesischen Fußballs auf und tragen die Träume von mehr als 100 Millionen Kongolesen mit sich“, teilten kongolesische Behörden mit.
Glück: Ein später Treffer zum 1:0-Sieg hat Ghana vor einer Blamage gegen das Außenseiterteam aus Panama gerettet. „Vielleicht haben wir nicht besonders gut gespielt, aber wichtig ist, dass wir drei Punkte haben“, sagte ein Fan.
Pfiffe: Bayern-Profi Luis Díaz hat mit einer Vorlage und einem Treffer zu einem 3:1-Sieg Kolumbiens über Usbekistan beigetragen. Das usbekische Team wurde im Aztekenstadion von Beginn an ausgepfiffen. Sein Trainer Fabio Cannavro zu den Spielern: „Sie sollen es einfach genießen.“
KI: Ein Fakebild hat auf Social Media für Aufregung gesorgt. Es zeigt vermeintlich einen Fan der deutschen Mannschaft beim Spiel gegen Curaçao, der verblüffend ähnlich aussieht wie Adolf Hitler. Das Foto eines Fans aus Alsfeld in Hessen wurde durch KI bearbeitet. „Ich kann es überhaupt nicht glauben“, sagte der Mann im Radiosender hr3. Er sei durch die KI-Bearbeitung zwar nicht zu erkennen gewesen, aber wohl sein Sohn. Nun hat er Anzeige erstattet.
Internet: Nach eigenen Angaben hat die Fifa bereits Hunderttausende Kommentare und Beiträge auf Social Media gelöscht. Der Weltverband teilte mit, seit Beginn des Turniers 3,8 Millionen Wortmeldungen überprüft und 388.000 entfernt zu haben. Während der WM 2022 waren es 287.000 Beiträge.
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