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was alles der wm nicht fehlt

Eine Morddrohung: Nach Südkoreas überraschendem Ausscheiden bei der Fußball-WM hat die Polizei verschärfte Sicherheitsmaßnahmen für die Rückkehr der Nationalmannschaft am Flughafen Incheon angekündigt. Anlass ist vor allem der grassierende Groll gegen den bereits zurückgetretenen Trainer Hong Myung-bo. In einem südkoreanischen Onlineforum hat ein anonymer Nutzer gar gedroht, Hong am Tag seiner Rückkehr am Flughafen töten zu wollen. So werden laut Nachrichtenagentur Yonhap diesen Dienstag als zusätzliche Sicherheitsmaßnahme 160 Polizeibeamte am Flughafen Incheon stationiert sein, der Flughafenbetreiber werde zudem ein 25-köpfiges Securityteam mobilisieren.

Der Rücktritt: Der südkoreanische Trainer Hong Myung-bo erklärte nun nach Südkoreas Aus seinen Rücktritt, wie die südkoreanische Nachrichtenagentur Yonhap schrieb. Der 57-Jährige war schon bei der WM 2014 als Nationaltrainer gescheitert, wo die Mannschaft mit nur einem Punkt ausschied. Dennoch wurde er im Juli 2024 wieder Nationaltrainer. Die größte Kritik richtete sich daher auch gegen Hong. Staatspräsident Lee Jae Myung schaltete sich nun auch ein: „Ich bitte das Ministerium für Kultur, Sport und Tourismus, die genaue Situation und die Ursachen gründlich zu analysieren und Maßnahmen zur Verhinderung einer Wiederholung sowie zur Verbesserung sorgfältig zu prüfen“.

Noch ein Rücktritt: Nach dem Vorrunden-Aus der saudi-arabischen Fußballnationalmannschaft bei der WM hat Verbandspräsident Yasser Al-Misehal seinen Rücktritt erklärt. Die Mannschaft sei „weit hinter unseren Erwartungen“ geblieben, für das „Scheitern übernehme ich die volle Verantwortung“, schrieb er auf X. Al-Misehal hatte den Verband sieben Jahre lang geleitet und war wesentlich an der erfolgreichen Bewerbung für die Austragung der Endrunde 2034 beteiligt. Bei besagten Heim-WM in acht Jahren will Saudi-Arabien dann auch erfolgreicher sein. Die Golfmonarchie hat in den vergangenen drei Jahren fast zwei Milliarden Dollar in den Fußball investiert.

Viele Hotdogs: Die XXL-WM in den USA, Kanada und Mexiko hat dem Fußball-Weltverband erwartungsgemäß einige Rekordzahlen beschert. Die 72 Spiele in der Vorrunde etwa wurden in den Stadien von insgesamt 4.644.549 Zuschauern besucht. Damit knackte das Turnier schon vor Beginn der K.-o.-Phase den Zuschauerrekord der WM 1994 in den USA mit rund 3,6 Millionen Zuschauern. Mit einem bisherigen Schnitt von 64.508 Zuschauern pro Spiel kommt diese Weltmeisterschaft bislang allerdings nicht an jene von 1994 heran. Trotzdem registrierte die Fifa in den Arenen 2,8 Millionen verkaufte Biere und fast eine Million verkaufte Flaschen Wasser. Sowie 300.000 Hotdogs.

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