was alles der wm nicht fehlt:
Entschuldigung an Bosnien: Nach repektlosen Äußerungen über Bosnien-Herzegowina, den nächsten Gegner der USA, hat sich US-TV-Reporterin Abigail Velez nun entschuldigt. Sie hatte während einer Übertragung gesagt: „Eine Sache zu Bosnien: Ich könnte nicht einmal auf einer Karte zeigen, wo es liegt. Ich habe keine Ahnung von Bosnien und will es auch gar nicht wissen. Denn Team USA ist zurück und besser denn je. Macht euch bereit, Bosnien, denn ihr wollt es zwar nicht – aber ihr werdet es kriegen!“ Damit sei sie „zu weit gegangen“, erklärte die Journalistin jetzt.
Erleichterung in Österreich: Nach einer verrückten Schlussphase steht Felix Austria doch noch im Sechzehntelfinale und fordert dort am Donnerstag Europameister Spanien. In der dritten Minute der Nachspielzeit brachte Riyad Mahrez Algerien aus dem Nichts mit 3:2 in Führung. Drei Minuten später köpfte der direkt nach dem Rückstand eingewechselte Sasa Kalajdzic das 3:3 für Österreich. „Ich habe im Moment keine Worte, sage ich ganz ehrlich“, sagte Teamchef Ralf Rangnick. Das kommt ja auch nicht allzu häufig vor.
Schicksalsschlag im Oranje-Team: Der Niederländer Cody Gakpo hat kurz vor dem ersten K.-o.-Rundenspiel gegen Marokko in Monterrey zusammen mit seiner Freundin öffentlich gemacht, dass der zweite Sohn des Paares während der Schwangerschaft gestorben ist. Nach Rücksprache mit seiner Freundin hat der Stürmer des FC Liverpool nun entschieden, beim Team zu bleiben und weiter bei der WM zu spielen.
Erinnerung an einen Verstorbenen: Portugal muss nur einen Abend vor dem ersten Todestag von Stürmer Diogo Jota spielen. Der Angreifer des FC Liverpool kam am 3. Juli des vergangenen Jahres bei einem Autounfall ums Leben. Portugal und Kroatien treffen im Sechzehntelfinale am Donnerstag (Freitag, 1.00 Uhr MESZ) in Toronto aufeinander. „Ich will nicht sagen, dass der erste Todestag besonders schwierig wird. Aber ich denke, wir sollten Diogo Jota ehren. Denn alles, was wir in diesem Team begonnen haben, begann mit ihm“, sagte Trainer Roberto Martinez.
Pathos in Paraguay: Mit dem Glauben an die eigene Stärke geht Paraguays Kapitän Gustavo Gómez in das Sechzehntelfinale gegen Deutschland. „Wir sind zurückgekehrt, um zu konkurrieren, und wir werden bis zum Ende kämpfen. Wir haben Paraguay auf die Weltbühne gebracht!“, schrieb der 33-Jährige auf Instagram. „Es ist noch nicht vorbei.“ Paraguay ist erstmals seit 2010 wieder bei einer Endrunde dabei und qualifizierte sich als einer der acht besten Gruppen-Dritten für die K.-o.-Runde. Am Montag um 22.30 Uhr steigt in Boston das Spiel gegen die Deutschen.
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