was alles der wm nicht fehlt:
Zitterstart: Österreich ist mit einem Sieg gegen Jordanien in seine erste Weltmeisterschaft seit 28 Jahren gestartet und hat erstmals seit 1990 wieder ein WM-Spiel gewonnen. Die Mannschaft besiegte den Außenseiter bei dessen WM-Premiere mit 3:1 (1:0). Vor 36 Jahren hatte es ein 2:1 in der Vorrunde gegen die USA gegeben. Im San-Francisco-Bay-Area-Stadion profitierten die Österreicher nach einem Treffer von Romano Schmid in der 20. Minute auch von einem Eigentor von Yazan Al-Arab (77.) und einem verwandelten Handelfmeter von Marko Arnautovic in der Nachspielzeit (90.+12.). Für Jordanien reichte es nur zum zwischenzeitlichen Ausgleich durch Ali Olwan (50.).↓
Neues Visum: Offensivspieler Mehdi Torabi kann seine Teilnahme für Iran an der Fußball-WM in den USA doch planmäßig fortsetzen. Die Ungereimtheiten um das Visum sind inzwischen geklärt, wie der Verband mitteilte. Zuvor hieß es, das Visum des 31 Jahre alten Torabi sei nach der ersten Einreise für die Partie gegen Neuseeland (2:2) für ungültig erklärt worden. Nun wurde Torabi ein zweites Visum ausgestellt, mit dem dieser für weitere WM-Begegnungen problemlos in die USA einreisen können soll. Der iranische Verband wurde dabei nach eigenen Angaben auch vom Weltverband Fifa unterstützt. Iran trifft in der Vorrunde noch auf Belgien (Los Angeles) und Ägypten (Seattle).↓
Möglicher Spionagevorfall: Nach übereinstimmenden Medienberichten soll das nicht-öffentliche Training Südkoreas in Zapopan vor dem wichtigen zweiten WM-Spiel gegen Co-Gastgeber Mexiko mithilfe einer Drohne ausgekundschaftet worden sein. Die Drohne sei am Dienstag zu Beginn des Trainings gesichtet worden, als sich die Spieler aufwärmten. Ein mexikanischer Militärangehöriger, der im Basiscamp der Mannschaft stationiert ist und für die Störung von Drohnen zuständig ist, habe das Flugobjekt zum Absturz gebracht. Den Berichten zufolge konnten die mutmaßlichen Täter die Drohne wieder einsammeln und fliehen. Der Fußballverband Südkoreas habe die Fifa informiert.↓
Kuriose Verwechslung: Der türkische Staatssender TRT hat einen langjährigen Fußball-Kommentator vom Team der WM-Berichterstattung abgezogen. Dieser hatte beim Spiel Iran gegen Neuseeland vier Minuten lang die Spieler der beiden Teams verwechselt. Später korrigierte er während der Live-Übertragung seinen Fehler. In der (deutschen) Nacht zu Mittwoch erklärte TRT auf der Plattform X, der Kommentator sei nicht mehr Teil des Teams um die Weltmeisterschaft und werde nicht mehr an der Berichterstattung mitwirken. Eine Untersuchung sei eingeleitet worden. Der Sender bezeichnete den Vorfall als inakzeptabel und nicht vereinbar mit den Standards von TRT.
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