was alles den winterspielen nicht fehlt:
Streit um russische Parasportler:innen: Italien als Gastgeber der Paralympics wehrt sich gegen die Zulassung von Sportler:innen aus Russland und Belarus. Die Regierung bringe „ihre absolute Ablehnung“ zum Ausdruck. Die Ukraine hat bereits angekündigt, der Eröffnungsfeier fernzubleiben; Polen wird keine Regierungsvertreter:innen entsenden. Vor dem Hintergrund der russischen Invasion dürfen bei den Winterspielen nur Einzelsportler:innen aus Russland unter neutraler Flagge dabei sein. Das Internationale Paralympische Komitee (IPC) hatte dagegen überraschend entschieden, die Sanktionen aufzuheben. Zugleich liege die endgültige Entscheidung bei den italienischen Organisatoren. Eine Sprecherin des Deutschen Behindertensportverbands (DBS) hatte erklärt, „dass wir auf uns schauen und uns auf den Sport fokussieren“. Zuvor hatte der DBS die Russland-Entscheidung des IPC wiederholt kritisiert.
Druck auf kritischen Reporter:
Im Wirbel um Kritik an einem israelischen Bobfahrer fordert Israels Olympisches Komitee (OCI) die Prüfung des Einsatzes eines Schweizer TV-Reporters. Reporter Stefan Renna hatte dem Bobpiloten vorgeworfen, den überwiegend als Völkermord eingeschätzten Krieg in Gaza zu befürworten und auf Posts Edelmans verwiesen. Laut Renna habe Edelman es „den moralisch gerechtesten Krieg der Geschichte“ genannt. Außerdem fragte Renna, warum Athlet:innen aus Russland, die Krieg befürworten, gesperrt werden, solche aus Israel aber nicht. Das OCI nannte den Kommentar „einseitig“ und „hetzerisch“ und fordert eine Entschuldigung sowie die „Erwägung einer Suspendierung von der Olympia-Berichterstattung“. Der Sender hatte die Aufzeichnung offline genommen, den Mitarbeiter aber verteidigt. Renna sei es laut Guardian vom Sender verboten, Stellung zu nehmen.
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