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was alles den winterspielen nicht fehlt

Zu gut: Der Norweger Johannes Høsflot Klæbo ist nach dem Gewinn der Goldmedaille im Skiathlon auch am Dienstag im Klassiksprint der Schnellste gewesen. Für den 29-Jährigen war es der siebte Olympiasieg. Silber und Bronze gingen an Ben Ogden (USA) und Oskar Opstad Vike (Norwegen). Bei den Frauen gingen die Medaillen im Klassiksprint alle an Schweden. Linn Svahn setzte sich vor Jonna Sundling und Maja Dahlqvist durch.

Zu anfällig: Die Ursache für die Medaillen-Pannen bei den Olympischen Winterspielen ist nach Angaben der Organisatoren gefunden. „Wir haben uns sofort zielgerichtet darum gekümmert, es gibt eine Lösung. Jetzt wird es Maßnahmen geben“, sagte ein Sprecher des Organisationskomitees, ohne Details zu nennen. Bei mehreren Olympioniken wie der US-Abfahrtsolympiasiegerin Breezy Johnson, dem deutschen Biathleten Justus Strelow und der schwedischen Langläuferin Ebba Andersson war die Medaille während ihrer Jubelaktionen vom Band gerissen und beschädigt worden. Die Organisatoren verwiesen auf die Zuständigkeit der staatlichen Münzprägeanstalt Italiens, von der die Medaillen hergestellt werden.

Zu inkompetent: Nach Pannen des Kommentators der Eröffnungsfeier der Olympischen Winterspiele wächst beim italienischen TV-Sender Rai der interne Druck. Als Reaktion auf die zahlreichen Patzer von Paolo Petrecca, Sportchef der Rai, am Freitagabend kündigte die Belegschaft der Sportredaktion des Senders an, nach den Spielen drei Tage in einen Streik zu treten. Petrecca unterliefen einige Verwechslungen. Beispielsweise hielt er die neben Italiens Staatspräsident Sergio Mattarella stehende IOC-Präsidentin Kirsty Coventry für dessen Tochter.

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