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was alles den winterspielen nicht fehlt

Verloren und verschoben: Die deutschen Eishockeyfrauen haben ihr olympisches Auftaktspiel gegen Schweden deutlich mit 1:4 (1:1, 0:2, 0:1) verloren. Nina Jobst-Smith hatte die Deutschen überraschend in der neunten Minute in Führung gebracht, dann setzten sich die favorisierten Skandinavierinnen durch. Der erste Auftritt der Finninnen wurde dagegen wegen eines Norovirus­ausbruchs im Team abgesagt. Im Training am Donnerstag standen Finnland nur noch insgesamt zehn Spielerinnen – davon zwei Torhüterinnen – zur Verfügung. Laut Regularien sind 17 Spielerinnen für eine reguläre Austragung nötig. Die Partie gegen Kanada wurde um eine Woche auf den nächsten Donnerstag verschoben.

Verteidigt: DOSB-Chef Thomas Weikert hält die Wahl von Eishockeysuperstar Leon Draisaitl zum deutschen Fahnenträger trotz dessen fehlender Olympiaerfahrung für eine gute Entscheidung. „Das Publikum hat es so gesehen, die Athletinnen und Athleten haben es so gesehen“, sagte der Präsident des Deutschen Olympischen Sportbunds am Tag vor der Eröffnungsfeier der Winterspiele in Mailand. NHL-Profi Draisaitl war noch nie bei Olympia dabei, hatte sich bei der Abstimmung über den Fahnenträger aber gegen die Olympiasieger Tobias Wendl (Rodeln) und Johannes Rydzek (Nordische Kombination) durchgesetzt.

Verstärkt: Knapp 3.000 Athleten – und mehr als doppelt so viel Polizei. Aus Sorge vor Anschlägen oder Störaktionen stehen die Winterspiele unter strengem Schutz. Angesichts der vielen Konflikte rund um die Welt ist das Bangen um die Sicherheit des sportlichen Mega­ereignisses groß. Bis zum Ende am 22. Februar hat Italien zusätzlich mehr als 6.000 Sicherheitskräfte zu Olympia beordert.

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