warum volker finke nicht ranging: Freiburgs Coach äußert sich zur Ribbeck-Nachfolge
„Es würde polarisieren“
In der gestrigen Ausgabe der Freiburger „Zeitung zum Sonntag“ äußerte sich Volker Finke in einem Interview erstmals zur Bundestrainer-Frage. In die Nachfolgediskussion war der Trainer des SC Freiburg von der taz gebracht worden:
ZuS: Herr Finke, alles noch mal gut gegangen?
Volker Finke: Gut gegangen?
Na ja, als Erich Ribbeck zurückgetreten ist, hat nicht nur die links-alternative taz getitelt: „Jetzt muss Finke ran!“ Plötzlich waren Sie auch in der Gunst der Bild- Leser zu einem der Top-Kandidaten für den Posten des Bundestrainers aufgerückt.
Dazu sage ich nur: Egal wie ich mich äußere, es würde polarisieren. Sage ich: „Ich wurde gefragt“, dann heißt es, der ist so hochnäsig und arrogant in seinem Freiburg, dass ihn das gar nicht interessiert hat. Sage ich: „Mit mir hat keiner geredet“, dann heißt es: Siehste, war alles nur Geschwätz, es gab gar kein Interesse. Beides möchte ich vermeiden . . .
... dann sagen Sie doch einfach, wie es wirklich war . . .
. . . beides möchte ich vermeiden, weil beides nicht der Wahrheit entspricht. Nicht mehr dazu.
Gemeinsam für freie Presse
Die taz gehört zu 100 Prozent ihren Leser:innen und ist damit nicht nur konzernfrei, sondern auch kostenfrei zugänglich. Alle Artikel stellen wir frei zur Verfügung, ohne Paywall. Gerade in diesen Zeiten müssen Einordnungen und Informationen allen zugänglich sein. Unsere Leser:innen müssen nichts bezahlen, wissen aber, dass kritischer, unabhängiger Journalismus nicht aus dem Nichts entsteht. Dafür sind wir sehr dankbar. Damit wir auch morgen noch unseren Journalismus machen können, brauchen wir mehr Unterstützung für taz zahl ich. Dank Ihnen haben wir nun die 50.000 erreicht. So viele unterstützen freiwillig und regelmäßig. Noch nicht dabei? Werden Sie jetzt Teil der Community! Jetzt unterstützen