: von taliban bis cia – schlafmohn nützt jedem
Opium aus Afghanistan
Erst in den 90er-Jahren ist Afghanistan zum weltgrößten Opiumproduzenten aufgestiegen, obwohl die Droge dort seit Jahrhunderten angebaut wird. Mit der sowjetischen Invasion 1979 und dem bewaffneten Widerstand traten die Bedingungen ein, die zu einer drastischen Ausweitung des Opiumanbaus führten (siehe Karte). So stieg nach UN-Angaben der Opiumanbau allein von 1986 bis 2000 um jährlich 23 Prozent. Mit dem Krieg ließ die Kontrolle der Regierung über weite Teile des Landes nach. Die Opiumproduktion wurde zur Überlebensstrategie der Bauern und zur Finanzquelle zunächst der Mudschaheddin, dann der Warlords und später der Taliban und der Nordallianz. Einst sah auch der US-Geheimdienst CIA die afghanische Drogenproduktion als Mittel, um die Sowjetunion zu zersetzen. HAN
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