piwik no script img

vom verschwinden (1)

Ein Langzeitprojekt in der Entstehung. Der Fotograf Steve Braun bewegt sich mit seiner Kamera durch Mecklenburg-Vorpommern, durch Orte und Landschaften seiner Kindheit. Seine Bilder halten einen Zustand fest, in dem nichts endet und doch alles langsamer wird.

Von Steve Braun

Die Welt war klein, begrenzt auf ein Dorf mit 64 Einwohnern. Orte und Tiere wurden zu Trägern meiner Vorstellungskraft. Jeder Hain schien etwas zu verbergen, jeder Steinhaufen wurde zum Hügelgrab. In Gruben und Löchern vermutete ich Wesen, die sich dem Blick entzogen. Auch die Nutztiere wirkten nicht nur funktional – als wäre der Gaul auf dem Feld mehr als das, was er zeigte.

Gemeinsam für freie Presse

Als Genossenschaft gehören wir unseren Leser:innen. Und unser Journalismus ist nicht nur 100 % konzernfrei, sondern auch kostenfrei zugänglich. Alle Artikel stellen wir frei zur Verfügung, ohne Paywall. Gerade in diesen Zeiten müssen Einordnungen und Informationen allen zugänglich sein. Unsere Leser:innen müssen nichts bezahlen, wissen aber, dass kritischer, unabhängiger Journalismus nicht aus dem Nichts entsteht. Dafür sind wir sehr dankbar. Damit wir auch morgen noch unseren Journalismus machen können, brauchen wir mehr Unterstützung. Unser nächstes Ziel: 50.000 – und mit Ihrer Beteiligung können wir es schaffen. Setzen Sie ein Zeichen für die taz und für die Zukunft unseres Journalismus. Mit nur 5,- Euro sind Sie dabei! Jetzt unterstützen