: verboten
Guten Tag,
meine Damen und Herren!
Archäologen haben im italienischen Pompeji den spektakulären Fund einer Imbissbude gemacht, der in eindrucksvoller Weise Aufschluss über die antike Esskultur gibt. So ist der gelb bemalte Tresen mit Bildern von zwei Stockenten, Schafen und Ziegen verziert, die wohl in der Verkaufsstätte geschlachtet und verkauft wurden. Bei den Arbeiten fanden die Experten auch Essensreste und Knochen von Menschen und Tieren, die vor knapp 2.000 Jahren Opfer der Vulkankatastrophe am Golf von Neapel wurden. Würzig, deftig ist darüber hinaus eine Art Graffito, eingeritzt in den Tresen, das wahrscheinlich dem Budenbesitzer Nicias galt – nämlich
„schamloser Scheißer“.
Nach dem Erfolg der AfD bei den Landtagswahlen in Sachsen-Anhalt bangen viele Menschen um die Zukunft, es droht die erste AfD-Regierung. Das wäre eine (weitere) Zäsur für Deutschland. Gerade jetzt braucht es Zusammenhalt und Solidarität. Auch und vor allem mit den Menschen, die sich vor Ort für eine starke Zivilgesellschaft einsetzen. Die taz kooperiert deshalb mit "Alles beginnt im Zentrum". Die Kampagne unterstützt bundesweit linke, selbstverwaltete Orte und baut einen solidarischen Fonds für deren Schutz und Erhalt auf. Eine offene Gesellschaft braucht guten, frei zugänglichen Journalismus – und zivilgesellschaftliches Engagement. Finden Sie auch? Dann machen Sie mit und unterstützen Sie unsere Aktion. Jetzt unterstützen