verboten:
Guten Tag,
meine Damen und Herren!
verboten kann jetzt durch Klonen außerhalb des Mutterleibs reproduziert werden. Dabei wird einer zuvor entkernten Kolumne genetisches Material einer anderen Kolumne wie des „Streiflichts“ der Süddeutschen Zeitung eingesetzt. Es handelt sich bei diesem Verfahren um das höchst umstrittene „reproduktive Klonen“, bei dem „Streiflicht“-Zellen in diesen verboten-Textkasten implantiert werden. Wegen stilistischer und publizistischer Defekte entwickelt sich allerdings nur in wenigen Fällen ein echtes verboten. Kolumnen-Experten warnen deshalb neben den großen ethischen Bedenken auch vor journalistischen Risiken: Oft stirbt verboten schon während der kniffligsten Phase des Verfahrens bei den ersten Sätzen. Diesmal aber nicht:
Guten Tag,
meine Damen und Herren …
Gemeinsam für freie Presse
Die taz gehört zu 100 Prozent ihren Leser:innen und ist damit nicht nur konzernfrei, sondern auch kostenfrei zugänglich. Alle Artikel stellen wir frei zur Verfügung, ohne Paywall. Gerade in diesen Zeiten müssen Einordnungen und Informationen allen zugänglich sein. Unsere Leser:innen müssen nichts bezahlen, wissen aber, dass kritischer, unabhängiger Journalismus nicht aus dem Nichts entsteht. Dafür sind wir sehr dankbar. Damit wir auch morgen noch unseren Journalismus machen können, brauchen wir mehr Unterstützung für taz zahl ich. Dank Ihnen haben wir nun die 50.000 erreicht. So viele unterstützen freiwillig und regelmäßig. Noch nicht dabei? Werden Sie jetzt Teil der Community! Jetzt unterstützen