piwik no script img

unterm strich

Botschaft der Hoffnung auf Veränderung

Die iranisch-deutsche Künstlerin Parastou ­Forouhar gewinnt den mit 20.000 Euro dotierten Gabriele Münter Preis. Europaweit richtet sich der Kunstpreis als einziger an bildende Künstlerinnen ab 40. Forouhars Installationen und Zeichnungen verflechten persönliche und universelle Erfahrungen mit Repression und Exil. Sie seien eine Botschaft der Hoffnung auf Veränderung, so die Jury. Kulturstaatsministerin Claudia Roth gratulierte und lobte den Mut und das politische Engagement der Künstlerin.

Ai Weiwei darf nicht in die Schweiz

Auf einer Bank schlafen und auf seine Abschiebung warten: So beschreibt der chinesische Künstler Ai Weiwei auf Instagram seine unfreiwillige Nacht am Züricher Flughafen. Er habe kein Visum vorzeigen können, so ein Sprecher der Kantonspolizei. Immerhin habe er sich bis zur Rückreise nach Großbritannien im Transitbereich frei bewegen dürfen. Der Regierungskritiker floh 2015 aus China nach Europa und lebt derzeit in Portugal. Bereits 2021 kritisierte er die Schweizer Chinapolitik als „scheinheilig“.

Der drohende Erfolg der AfD bei den kommenden Landtagswahlen zeigt, wie stark rechtsextreme Kräfte inzwischen geworden sind. Gerade jetzt braucht es Zusammenhalt und Solidarität. Auch und vor allem mit den Menschen, die sich vor Ort für eine starke Zivilgesellschaft einsetzen. Die taz kooperiert deshalb mit "Alles beginnt im Zentrum". Die Kampagne unterstützt bundesweit linke, selbstverwaltete Orte und baut einen solidarischen Fonds für deren Schutz und Erhalt auf. Eine offene Gesellschaft braucht guten, frei zugänglichen Journalismus – und zivilgesellschaftliches Engagement. Finden Sie auch? Dann machen Sie mit und unterstützen Sie unsere Aktion. Jetzt unterstützen