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Let’s do the Time Warp again!

Im vergangenen Jahr feierte „The Rocky Horror Show“ ihr 50. Jubiläum. Nun geht das Musical um den bisexuellen, außerirdischen Wissenschaftler Dr. Frank N. Furter auf Tournee durch Deutschland, Österreich und die Schweiz. Auftakt ist am 29. Oktober im Berliner Admiralspalast. Am Royal Court Theatre Upstairs am Londoner Sloane Square fand am 16. Juni 1973 vor nur rund 60 Leuten die Uraufführung statt, in der neben der heute achtzig Jahre alten Patricia Quinn unter anderem Tim Curry mitwirkte. Quinn und Curry spielten zwei Jahre später auch im Kinofilm mit, der heute noch gezeigt wird. Das Publikum, das sich gern wie die Charaktere des Films kleidet, überspannt inzwischen mehrere Generationen. In vielen deutschen Städten wird Sky Du Mont als Erzähler dabei sein. An ausgewählten Orten übernehmen Hugo Egon Balder und Ilka Bessin die Rolle, in Wien Arabella Kiesbauer, in Zürich Nik Hartmann und in Lugano Igor Horvat.

Was wird kommen?

Unter dem Titel „Futura – was wird?“ bietet die Rostocker St.-Johannis-Kantorei erneut eine gemeinsame Veranstaltungsreihe mit dem Institut für Text und Kultur der Universität und der Kunsthalle Rostock an. Ziel sei, ein gegenwartsrelevantes und theologisch-religiös interessantes Thema zur Darstellung zu bringen. Zwischen dem 2. und 24. November wird es eine Ausstellung, drei Vorträge mit Konzerten und einen Filmabend geben. Die Folgen von Covid-Pandemie, Digitalisierung, künstlicher Intelligenz, Krieg und Klimakatastrophe machten das Ungewisse der menschlichen Zukunft deutlich.

Der drohende Erfolg der AfD bei den kommenden Landtagswahlen zeigt, wie stark rechtsextreme Kräfte inzwischen geworden sind. Gerade jetzt braucht es Zusammenhalt und Solidarität. Auch und vor allem mit den Menschen, die sich vor Ort für eine starke Zivilgesellschaft einsetzen. Die taz kooperiert deshalb mit "Alles beginnt im Zentrum". Die Kampagne unterstützt bundesweit linke, selbstverwaltete Orte und baut einen solidarischen Fonds für deren Schutz und Erhalt auf. Eine offene Gesellschaft braucht guten, frei zugänglichen Journalismus – und zivilgesellschaftliches Engagement. Finden Sie auch? Dann machen Sie mit und unterstützen Sie unsere Aktion. Jetzt unterstützen