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Der Philosophische Buchpreis 2024 geht an Rahel Jaeggi. Wie das Forschungsinstituts für Philosophie in Hannover, das den Preis vergibt, am Mittwoch mitteilte, wird die Professorin für Praktische Philosophie an der Humboldt-Universität für ihr 2023 erschienenes Werk „Fortschritt und Regression“ ausgezeichnet. Der Preis ist mit 3.000 Euro dotiert. Die 58-jährige Berliner Philosophin setzt sich in der Tradition der Kritischen Theorie mit dem Begriff des Fortschritts auseinander. Sie fragt, unter welchen Bedingungen sich Veränderungen überhaupt als Fortschritt beschreiben lassen. Fortschritt sei für Jaeggi – so die Preisjury – „nicht als lineare Bewegung zu begreifen, sondern als ein Prozess, der durch eine wechselseitige Verhältnisbestimmung von ‚Fortschritt und Regression‘ erkennbar werde“. Die Preisverleihung findet am 6. September in Hildesheim statt. Träger des Instituts in Hannover ist das katholische Bistum Hildesheim.
Nach dem Antisemitismus-Eklat bei der documenta 15 werden keine Ermittlungen aufgenommen. Die Antisemitismusvorwürfe im Zusammenhang mit gezeigten Kunstwerken des Künstlerkollektivs Taring Padi und der Künstlergruppe Eltiqa auf der Kunstschau im Sommer 2022 haben keine juristischen Folgen. Die Generalstaatsanwaltschaft Frankfurt bestätigte die Entscheidung der Staatsanwaltschaft Kassel, keine Ermittlungsverfahren gegen Verantwortliche und Künstler wegen Volksverhetzung und Beleidigung aufzunehmen. Im April 2023 hatte letztere die Einleitung eines Ermittlungsverfahrens abgelehnt: Es sei kein „Anfangsverdacht wegen einer verfolgbaren Straftat“ gegeben.
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