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Berliner Theatertreffen zeigt zwei Stücke aus Dresden

Zum Berliner Theatertreffen sind gleich zwei Inszenierungen vom Staatsschauspiel Dresden eingeladen. Die Juroren gaben am Mittwoch ihre Auswahl der „zehn bemerkenswertesten“ Inszenierungen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz bekannt. Die beiden Stücke aus Dresden basieren auf Romanvorlagen: Regisseur Sebastian Hartmann hat sich „Erniedrigte und Beleidigte“ des Russen Fjodor M. Dostojewski vorgenommen. Ulrich Rasche inszeniert „Das große Heft“ nach dem Roman von Ágota Kristóf, dessen Roman gerade an mehreren Bühnen entdeckt werde, so Jurymitglied Christian Rakow. Er handle von zwei Jungen zu Weltkriegszeiten. „Das ist ein Buch voll sexueller Obsessionen, voll Gewalt. Ein sehr düsteres Buch“, sagte Rakow. Zum Theatertreffen vom 3. bis 19. Mai werden zehn Produktionen nach Berlin eingeladen. Darunter sind auch das Antikenprojekt „Dionysos Stadt“ der Münchner Kammerspiele, „Hotel Strindberg“ vom Wiener Burgtheater und „Oratorium“ vom Bühnenkollektiv She She Pop.

Ozzy Osbourne sagt Europa-Tournee wegen Erkrankung ab

Hardrock-Ikone Ozzy Osbourne hat seine geplante Europa-Tournee wegen einer Erkrankung abgesagt. Betroffen sind auch fünf Konzerte in Deutschland und der Schweiz. Die Tour sollte gestern in Dublin starten und im Februar nach München, Frankfurt, Hamburg, Berlin und Zürich führen. Neue Termine wurden noch nicht genannt. In einer Mitteilung schrieb der 70-jährige Brite, er müsse die europäische Etappe der „No More Tours 2“ auf ärztliche Anweisung hin verschieben. Es sei eine schwere Infektion der oberen Atemwege diagnostiziert worden, die sich auf einer Tournee im Winter zu einer Lungenentzündung entwickeln könne. „Ich bin völlig am Boden zerstört“, so Osbourne.

Der drohende Erfolg der AfD bei den kommenden Landtagswahlen zeigt, wie stark rechtsextreme Kräfte inzwischen geworden sind. Gerade jetzt braucht es Zusammenhalt und Solidarität. Auch und vor allem mit den Menschen, die sich vor Ort für eine starke Zivilgesellschaft einsetzen. Die taz kooperiert deshalb mit "Alles beginnt im Zentrum". Die Kampagne unterstützt bundesweit linke, selbstverwaltete Orte und baut einen solidarischen Fonds für deren Schutz und Erhalt auf. Eine offene Gesellschaft braucht guten, frei zugänglichen Journalismus – und zivilgesellschaftliches Engagement. Finden Sie auch? Dann machen Sie mit und unterstützen Sie unsere Aktion. Jetzt unterstützen