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thema des tages

Abschiebehaft in der Kritik

Seit Jahren wird die Bedingung der Abschiebehaft in Berlin bemängelt. Gut 300 Nichtdeutsche sitzen manchmal mehrere Monate in Berliner Gefängnissen – im Behördendeutsch Abschiebegewahrsam genannt – ein. Nicht weil sie eine Straftat begangen hätten, sondern um zu verhindern, dass sich die Flüchtlinge der Abschiebung entziehen. Um ihre Lage wenigstens etwas menschlicher zu gestalten, hat der Senat 150.000 Euro spendiert: Seither verfügen die Inhaftierten erstmals über verschließbare Schränke für persönliche Gegenstände. Auch Lese- und Spielmaterial, Tische und Stühle für Aufenthaltsräume wurden beschafft.

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