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tazplan im exil

Nur kein leises Berlin

Es ging ja das Gerücht rum, die Stadt sei während der Covid-19-Maßnahmen leiser geworden. Sollte dies wahrheitsbehaftet sein, bleibt nur die Gegenbewegung in den Krach – wenn Berlin eines bleiben muss, dann jawohl laut. „Berlin, macht mal Lärm!“ – die neuen Sommersessions der Reihe „Kesselhaus Acoustics“ im Frannz Biergarten in der Kulturbrauerei sind da ein guter Anfang. Der Auftakt heute mit Wilhelmine, Portmonee und Lemony Rug um 18 Uhr. Da der Hut nicht geteilt werden darf, werden diesmal Tickets für 80 Plätze verkauft (www.acousticsconcerts.com), zusätzlich alles im Stream (www.youtube.com/channel/UCwaa1DVPYUj1Eg3WYyQI0MA).

Nach dem Erfolg der AfD bei den Landtagswahlen in Sachsen-Anhalt bangen viele Menschen um die Zukunft, es droht die erste AfD-Regierung. Das wäre eine (weitere) Zäsur für Deutschland. Gerade jetzt braucht es Zusammenhalt und Solidarität. Auch und vor allem mit den Menschen, die sich vor Ort für eine starke Zivilgesellschaft einsetzen. Die taz kooperiert deshalb mit "Alles beginnt im Zentrum". Die Kampagne unterstützt bundesweit linke, selbstverwaltete Orte und baut einen solidarischen Fonds für deren Schutz und Erhalt auf. Eine offene Gesellschaft braucht guten, frei zugänglichen Journalismus – und zivilgesellschaftliches Engagement. Finden Sie auch? Dann machen Sie mit und unterstützen Sie unsere Aktion. Jetzt unterstützen