taz talk mit thilo bode: Ein Aufruf zum Widerstand
Die Klimabewegung lahmt, vermag keine Massen mehr zu mobilisieren. Woran das liegt, weiß niemand besser als Thilo Bode zu benennen. Er ist einer der profiliertesten Umwelt- und Verbraucherschutzaktivisten des Landes. Nach mehreren Jahren in der Entwicklungshilfe und einer Zwischenstation in einem Metallkonzern war er für 12 Jahre Direktor von Greenpeace. Er demonstrierte auf dem Platz des Himmlischen Friedens in Peking und wurde verhaftet, sprach vor der UNO-Vollversammlung und trug maßgeblich dazu bei, das EU-Freihandelsabkommen TTIP mit den USA zu verhindern. 2002 war er Gründer von foodwatch und leitete es bis 2021. Seit 2022 ist er als unabhängiger Aktivist tätig. Sein selbstkritischer Blick auf Erfahrungen, unbestreitbare Erfolge und bittere Fehlschläge ist zugleich ein Aufruf zum Widerstand: Die Zivilgesellschaft muss effektiver und kompromissloser werden, um die Gesellschaft nachhaltig zu verändern. Jan Feddersen spricht mit ihm. Der Eintritt ist frei, Tickets aber nötig: taz.de/live
Wann: Mittwoch, den 10. Dezember um 19 Uhr
Wo: taz Kantine oder weltweit im Livestream
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