taz talk & jüdisches museum berlin: Grenzen in Bewegung
Im Rahmen der Digital Lecture Series „Menschenrechte als letzte Utopie? Migration und jüdische Geschichte“ spricht taz-Journalistin Dinah Riese für diesen Talk mit der Juristin Ayelet Shachar. Es geht um Entwicklungen im Feld von Recht und Mobilität sowie um die rechtlichen Strategien, die es ermöglichten, dass sich die Grenze von der Landkarte gelöst hat. Entgegen der verbreiteten migrationspolitischen Behauptung, praktikable menschenrechtskonforme Lösungen seien unerreichbar oder unvorstellbar, wird Ayelet Shachar rechtliche Antworten vorstellen, mit denen der gegenwärtige Stillstand überwunden werden könnte. Shachar ist Professorin für Rechtsvergleichung an der University of California, Berkeley, und 2026 Gastprofessorin an der Harvard Law School. 2019 wurde sie mit dem Gottfried-Wilhelm-Leibniz-Preis ausgezeichnet und 2024 mit dem Migration & Citizenship Career Achievement Award. Tickets hier: taz.de/live
Wann: Di., 21. Juli, 19 Uhr
Wo: Nur im Livestream (auf Englisch)
Der drohende Erfolg der AfD bei den kommenden Landtagswahlen zeigt, wie stark rechtsextreme Kräfte inzwischen geworden sind. Gerade jetzt braucht es Zusammenhalt und Solidarität. Auch und vor allem mit den Menschen, die sich vor Ort für eine starke Zivilgesellschaft einsetzen. Die taz kooperiert deshalb mit "Alles beginnt im Zentrum". Die Kampagne unterstützt bundesweit linke, selbstverwaltete Orte und baut einen solidarischen Fonds für deren Schutz und Erhalt auf. Eine offene Gesellschaft braucht guten, frei zugänglichen Journalismus – und zivilgesellschaftliches Engagement. Finden Sie auch? Dann machen Sie mit und unterstützen Sie unsere Aktion. Jetzt unterstützen