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taz queer talkQueerpolitik im Kulturkampf

„Queerness“ steht, so scheint es, im Zentrum erbitterter Kulturkämpfe – nicht erst seit der neuen Regierung unter Kanzler Friedrich Merz. So macht es nach Jahrzehnten großer Erfolge manchmal den Eindruck, als wären Menschen aus dem LGBTI*-Spektrum nur noch auf sich selbst zurückgeworfen. Was bedeutet unter diesen Bedingungen „Queerpolitik“, was kann und sollte sie leisten? Wo findet sie statt? Und für wen und mit wem muss sie kämpfen? In seinem Essay „Queerpolitik im Handgemenge“ schaut Klaus Lederer zurück, resümiert und diskutiert Ausblicke in eine Zukunft, die womöglich gar nicht so trüb sein muss. Sein Blick in die Zeit, die vor uns liegt, ist ein entschlossener: Ist denn wirklich alles an Fortschritt in Gefahr? Klaus Lederer ist parteilos und Sprecher für Queerpolitik der Linksfraktion im Abgeordnetenhaus von Berlin. Jan Feddersen moderiert den taz Talk. Tickets sind gratis, aber erforderlich: taz.de/live

Wann: Mi., 24. Juni um 19 Uhr

Wo: taz Kantine und im Livestream

Der drohende Erfolg der AfD bei den kommenden Landtagswahlen zeigt, wie stark rechtsextreme Kräfte inzwischen geworden sind. Gerade jetzt braucht es Zusammenhalt und Solidarität. Auch und vor allem mit den Menschen, die sich vor Ort für eine starke Zivilgesellschaft einsetzen. Die taz kooperiert deshalb mit "Alles beginnt im Zentrum". Die Kampagne unterstützt bundesweit linke, selbstverwaltete Orte und baut einen solidarischen Fonds für deren Schutz und Erhalt auf. Eine offene Gesellschaft braucht guten, frei zugänglichen Journalismus – und zivilgesellschaftliches Engagement. Finden Sie auch? Dann machen Sie mit und unterstützen Sie unsere Aktion. Jetzt unterstützen