taz plan im exil:
Literatur auf Abstand
Paula Fürstenberg sendet collagenhafte Postkarten aus Zeitungsschnipseln und nennt sie „Drohbriefe aus dem Paradies“. Anne Cotten bittet um „Platz für Dialektik“ und verzwirbelt Ideen zu einer utopischen Welt nach Corona – mithilfe von künstlicher Intelligenz. Jan Böttcher spannt „Drähte“ über „Distanzen“, um auf diese Weise die Isolation zu überwinden. Das Literaturforum im Brecht-Haus hat eine ganze Reihe Autor:innen gebeten, sich zum Schlagwort „Social Distancing“ Gedanken zu machen. Auf dem LfB-Blog (lfbrecht.de/blog/) sind die Texte und multimedialen Formate, die auf diese Weise entstanden sind und noch weiter entstehen werden, nachzulesen.
Der drohende Erfolg der AfD bei den kommenden Landtagswahlen zeigt, wie stark rechtsextreme Kräfte inzwischen geworden sind. Gerade jetzt braucht es Zusammenhalt und Solidarität. Auch und vor allem mit den Menschen, die sich vor Ort für eine starke Zivilgesellschaft einsetzen. Die taz kooperiert deshalb mit "Alles beginnt im Zentrum". Die Kampagne unterstützt bundesweit linke, selbstverwaltete Orte und baut einen solidarischen Fonds für deren Schutz und Erhalt auf. Eine offene Gesellschaft braucht guten, frei zugänglichen Journalismus – und zivilgesellschaftliches Engagement. Finden Sie auch? Dann machen Sie mit und unterstützen Sie unsere Aktion. Jetzt unterstützen