taz Talk mit Moshe Zimmermann: Niemals Frieden?
Von Generation zu Generation wird der Krieg in Palästina weitergetragen. Nach der jüngsten und schlimmsten Eskalation durch den Terrorangriff der Hamas am 7. Oktober und die darauffolgenden Bombardements durch Israels Militär macht sich Hoffnungslosigkeit breit: Wird das immer so weitergehen? Nein, hofft der israelische Historiker und Autor Moshe Zimmermann. Schonungslos – und nicht ohne Bitterkeit – benennt er zunächst die Schuldigen an der Katastrophe: Da ist die Hamas, die Gewalt als einziges Mittel der Politik sieht und Israel auslöschen will. Da sind aber auch die jüdischen Siedler:innen, die alle Israelis in Mithaftung nehmen für ihre radikale Politik, die Land und Leben der arabischen Palästinenser:innen in der Westbank bedroht. Und da ist die rechte Regierung in Israel um Benjamin Netanjahu, die den Konflikt offenbar schürt, statt ihn zu dämpfen. Aus der Betrachtung dieser Konfliktlinien folgen, so Zimmermann, Wege zur Lösung.
taz Talk am Dienstag, 7. 5. 2024, um 16 Uhr live im Youtube-Stream. Weitere Informationen zu diesem und kommenden Talks: taz.de/talk
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