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taz🐾sachenGeschüttelt, nicht gerührt!

Haben Sie Ihre taz schon mal geschüttelt? Was muss passieren, damit Sie zu solchen Schritten greifen?

Seit Februar diesen Jahres sitzt eine Entwicklungsgruppe mit Kol­le­g:in­nen aus der Redaktion an der inhaltlichen Ausgestaltung der neuen taz App – und ich verrate Ihnen an dieser Stelle nicht zu viel, wenn ich sage, dass eine der vielen Ideen, die dabei bisher rumgekommen sind, sich ums Schütteln dreht: Stellen Sie sich vor, die taz sei eine Schneekugel, in der sich die Inhalte der täglichen Ausgabe durch die Bewegung des Smartphones thematisch neu sortieren und verknüpfen lassen.

Diese verspielte Idee stellten wir, die für die App-Wei­ter­entwicklung Verantwortlichen, jüngst unseren Kol­le­g:in­nen aus der taz vor. Bei der Vorstellung der Quartalsziele, die einer rituellen Selbstreinigung gleicht und bei der wir das Erreichte der letzten Monate noch einmal Revue passieren lassen und auf den Tisch legen, was wir uns als nächstes vornehmen. Die Kol­le­g:in­nen waren interessiert.

Noch gewichtiger ist aber, was Sie, unsere Leser:innen, dazu sagen. Denn bei der Entwicklung der taz App wollen wir uns natürlich an Ihren Bedürfnissen orientieren.

Was uns an der Schneekugel reizt? Dass sie sich der Schüttel-Geste bedient, die, wie das Tippen, Wischen oder Drehen, zu einem Befehl wird und in der Bedienung intuitiv sein sollte. Das Lesen der taz soll aber auch anregend sein und am Ende auch Spaß machen.

Was meinen Sie – völlig abwegig oder eine gute Idee?

Schreiben Sie uns gerne, was Sie denken, an app-entwicklungsgruppe@taz.de.

Lena Kaiser

Die taz schreibt, redet und diskutiert für Pluralismus und eine freie, offene Gesellschaft – besonders jetzt, wo der Rechtsextremismus weiter erstarkt und demokratische Institutionen angreift. Dort wo rechtsextreme Kräfte an Zustimmung gewinnen, wächst auch die Befürchtung vor zunehmenden Angriffen und Diffamierungen gegen Gegner*innen extrem rechter Politik. Besonders selbstverwaltete Orte spüren diesen Druck, dabei brauchen wir gerade jetzt Orte der Kritik, (Sub)Kultur und der Solidarität. Gerade jetzt müssen wir zusammenhalten und uns solidarisch mit denjenigen zeigen, die sich vor Ort für eine starke Zivilgesellschaft einsetzen. Die taz kooperiert deshalb mit „Alles beginnt im Zentrum". Die Kampagne unterstützt bundesweit linke, selbstverwaltete Orte und baut einen solidarischen Fonds für deren Schutz und Erhalt auf. Eine offene Gesellschaft braucht guten, frei zugänglichen Journalismus – und zivilgesellschaftliches Engagement. Finden Sie auch? Dann machen Sie mit und unterstützen Sie unsere Aktion. Jetzt unterstützen