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taz🐾lagetaz goes Afri­ka:­ Ta­lk in der taz Kantine

Zum Buffet mit vegetarischen Burgern am Ende der taz-Genossenschaftsversammlung am Samstagabend im Festsaal Kreuzberg haben die meisten es noch rechtzeitig geschafft – trotz der teils über 9.000 Kilometer weiten Anreise. Für Jour­na­lis­t:in­nen aus 15 afrikanischen Ländern begann beim Burger­essen ihr 10-tägiger Besuch in Berlin und Brüssel. Es ist der Abschluss des 5. Afrika-Workshops der taz panterstiftung.

Rohstoffe, Energie, Desinformation, Klima, KI, Kriege, Migration – alle diese Themen sind heute in Afrika und Europa gleichermaßen von Bedeutung. Und sie sind Gegenstand zunehmender globaler Konflikte. Afrika und die Großmächte – das ist deshalb das Workshopthema. Fünf Monate lang hat die Gruppe in Zoomsessions mit Ex­per­t:in­nen diskutiert, wie sich dabei das Verhältnis ihres Kontinents zum Rest der Welt verändert. Daraus ist die neue Ausgabe des Magazins transcontinental entstanden.

Am Donnerstagabend stellen die Jour­na­lis­t:in­nen es bei einem Sektempfang in der taz Kantine vor. In kurzen Spotlights berichten die Teilnehmer an dem Abend über die Lage in ihren Ländern – den Sudankrieg, die Grüne Wende, die Rekrutierung von Afrikanern für Russlands Ukraine­front oder die milliardenschweren LNG-Deals europäischer Fossilkonzerne in Madagaskar.

Ein Panel mit den Jour­na­lis­t:in­nen und Ex­per­t:in­nen geht auch der Frage nach, was sich die Kol­le­g:in­nen von Europa wünschen. taz-Leser:innen sind herzlich eingeladen! taz panter Talk: Afrika und die Weltmächte – Wer gestaltet die Zukunft? Donnerstag, 24. 9. Sektempfang: 18 Uhr, Beginn 19 Uhr. (cj)

Nach dem Erfolg der AfD bei den Landtagswahlen in Sachsen-Anhalt bangen viele Menschen um die Zukunft, es droht die erste AfD-Regierung. Das wäre eine (weitere) Zäsur für Deutschland. Gerade jetzt braucht es Zusammenhalt und Solidarität. Auch und vor allem mit den Menschen, die sich vor Ort für eine starke Zivilgesellschaft einsetzen. Die taz kooperiert deshalb mit "Alles beginnt im Zentrum". Die Kampagne unterstützt bundesweit linke, selbstverwaltete Orte und baut einen solidarischen Fonds für deren Schutz und Erhalt auf. Eine offene Gesellschaft braucht guten, frei zugänglichen Journalismus – und zivilgesellschaftliches Engagement. Finden Sie auch? Dann machen Sie mit und unterstützen Sie unsere Aktion. Jetzt unterstützen