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taz🐾lagetaz treibt es regenbogenbunt

„Haltung ist hot“ lautet das Motto des Berliner CSD 2026 am 25. Juli, und das lassen wir uns nicht zweimal sagen – schließlich beweist die taz seit ihrer Gründung Haltung. Vor den Landtagswahlen im Herbst in Sachsen-Anhalt und Mecklenburg-Vorpommern ist es zudem wichtiger denn je, auf die Straße zu gehen.

Aber darf eine linke Tageszeitung an einem CSD aktiv teilnehmen – nicht nur als Berichterstatterin, sondern als Akteurin? Wir haben uns dafür entschieden. Queeres bzw. nicht-heterosexuelles Leben, Denken, Schreiben und Streiten ist fester Bestandteil der DNA des taz-Projekts seit 1979.

Anders als andere Demoteilnehmende werden wir nicht den großen Truck vorfahren, auf dem namenlose Personen für sich selbst Party machen. Wir treten mit einem bewusst kleiner gehaltenen 7,5-Tonner mit leistungsstarker Lautsprecheranlage an. Also ein klassischer „Lauti“, wie demoerprobte Ak­ti­vis­t:in­nen sagen würden.

Unser Ziel: Wir wollen nicht bloß zum Tanzen animieren, sondern ausdrücklich auch das Denken anregen. Es ist schließlich eine Demo. Das CSD-Orga-Kollektiv der taz hat dafür rund ein halbes Dutzend Speake­r:in­nen eingeladen, um das Mikro des taz-Lautis für Input aus queerer Sicht zu verschiedenen Themenfeldern wie etwa Pressefreiheit, soziale Teilhabe, Trans*-Rechte oder Kink & Sexpositivität zu ergreifen.

Ab 10 Uhr öffnet die taz Kantine übrigens für ein veritables Warm-up inklusive Snacks, tazsecco, guter Musik und kostenlosen Nail-Designs. Anschließend gehen wir gemeinsam direkt zum Startpunkt der CSD-Demo. Wir freuen uns auf euch! (taz)

Der drohende Erfolg der AfD bei den kommenden Landtagswahlen zeigt, wie stark rechtsextreme Kräfte inzwischen geworden sind. Gerade jetzt braucht es Zusammenhalt und Solidarität. Auch und vor allem mit den Menschen, die sich vor Ort für eine starke Zivilgesellschaft einsetzen. Die taz kooperiert deshalb mit "Alles beginnt im Zentrum". Die Kampagne unterstützt bundesweit linke, selbstverwaltete Orte und baut einen solidarischen Fonds für deren Schutz und Erhalt auf. Eine offene Gesellschaft braucht guten, frei zugänglichen Journalismus – und zivilgesellschaftliches Engagement. Finden Sie auch? Dann machen Sie mit und unterstützen Sie unsere Aktion. Jetzt unterstützen