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taz🐾lagePink, Orange und ein bisschen Chaos

Mittags in der taz-Kantine, Besteck klappert, Stühle schleifen über den Boden, „Pasta ohne Parmesan“, schreit unser Kollege aus der Kantine über den Tisch. Das Fernverbindungsteam diskutiert mittendrin über ihr neues Cover. Eine Umfrage unter den Kolleginnen am Nebentisch soll helfen: „Wir suchen ein neues Cover für die Fernverbindung: 1, 2 oder 3?“ „Muss der Hörer denn in der Luft schweben?“, fragt eine Kollegin skeptisch. „Mein Sohn weiß nicht, was das für ein Gerät sein soll“, bemerkt eine andere.

Am Ende ist es wie so oft in der taz: Es herrscht Uneinigkeit. Dass wir uns im Auslandsressort mit dem neuen Cover schwertaten, überrascht also kaum. Nostalgisch sollte es sein mit dem Telefonhörer, aber auch farbenfroher als unser erstes Cover. Damals noch ganz frisch im Podcastgeschäft, hielten wir eine blaue Weltkugel mit zwei Figuren für selbsterklärend. Schließlich ist die Idee der Fernverbindung einfach: Einmal pro Woche rufen wir einen taz-Korrespondentin an und sprechen über das Thema der Woche.

Ein Jahr später wollten wir etwas Neues, Frisches wagen. Die Welt ist pink-orange, der Hörer schwebt, nichts ist so, wie man es plant. Denn genau das macht die „Fernverbindung“ aus. Wir haben viel gelernt in den vergangenen Monaten: technische Probleme überwunden, Kol­le­g*in­nen ohne viel Audio-Erfahrung die Angst genommen, obwohl wir selbst aufgeregt waren, und gelernt, dass auf die Frage: Wo bist du gerade? Oft ein: Na, zu Hause, folgt. International bleibt die Fernverbindung trotzdem. Und wir freuen uns über Feedback zum Cover und zu den Folgen natürlich auch über fernverbindung@taz.de. (aze)

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