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taz🐾lageEngel, Feuer, Israel: taz goes ESC

Ob Boy George in Wien einen Tanzschein braucht? Würde eine Sachertorte Feuer fangen? Und wie wirkt sich Sarah Engels Platzierung auf ihren Ruf aus? Nichts davon, aber viele andere relevante Fragen klärt die taz beim diesjährigen European Song Contest, kurz: ESC. Zum 70. Jubiläum treffen sich Künst­le­r:in­nen von 35 Teilnehmerländern in Wien. Und die taz ist vor Ort mit Vorberichten und Live-Ticker dabei. Für Deutschland tritt DSDS-Star, Musicaldarstellerin und Influencerin Sarah Engels an und ist passend zu ihrem Song („Fire Fire, you are a liar liar“) bereits Feuer und Flamme für die Shows. Während der britische Popstar Boy George als Feature beim Auftritt von San Marino auf die große Bühne darf und Tiktok Österreichs Tanz zum Song „Tanzschein“ übt, häuft sich auch Kritik am Event.

Der ESC, im Selbstverständnis ein rein unpolitisches Event, kann sich auch in diesem Jahr nicht von politischen Debatten lösen. Auch wenn „United by music“ seit 2023 das Motto des Wettbewerbs ist, steht die Einigkeit auf der Kippe. In diesem Jahr verzichten fünf Länder (Spanien, Irland, Island, Niederlande, Slowenien) aus Protest gegen Teilnehmer Israel auf den Contest. Israel hatte im vergangenen Jahr beim Publikumsvoting gewonnen. Daher halbierte der ESC in diesem Jahr die Anzahl an Abstimmungsmöglichkeiten pro teilnehmendem Land. Überschatten die politischen Debatten die Freude am ESC? Wird Favorit Finnland das kristallene Mikro nach Hause holen? Und welches Tier soll das flauschige pink-lilane ESC-Maskottchen darstellen? Die taz bleibt dran an den schillernden und den komplizierten Fragen des diesjährigen ESCs. Anastasia Zejneli

Der drohende Erfolg der AfD bei den kommenden Landtagswahlen zeigt, wie stark rechtsextreme Kräfte inzwischen geworden sind. Gerade jetzt braucht es Zusammenhalt und Solidarität. Auch und vor allem mit den Menschen, die sich vor Ort für eine starke Zivilgesellschaft einsetzen. Die taz kooperiert deshalb mit "Alles beginnt im Zentrum". Die Kampagne unterstützt bundesweit linke, selbstverwaltete Orte und baut einen solidarischen Fonds für deren Schutz und Erhalt auf. Eine offene Gesellschaft braucht guten, frei zugänglichen Journalismus – und zivilgesellschaftliches Engagement. Finden Sie auch? Dann machen Sie mit und unterstützen Sie unsere Aktion. Jetzt unterstützen