taz🐾lage: Ein Zukunftstag bei der taz – ein Einblick von vier Schülerinnen
Am Donnerstag war mal wieder der Zukunftstag, der einmal jährlich stattfindet. Er entstand aus der Idee, Mädchen Berufe näherzubringen, die überwiegend von Männern ausgeübt werden. Nach einigen Jahren entwickelte sich aus diesem Wunsch der Girls’und Boys’ Day, der jetzt Zukunftstag genannt wird. Inzwischen geht es allerdings eher um den Einblick in die Berufswelt, an der man interessiert ist. In unserem Fall war das die Zeitungsredaktion der taz, in die wir teils durch Interesse an Journalismus, teils durch Beziehungen gelangt sind.
Am Morgen starteten wir mit einem Gespräch mit einem Mitarbeiter der taz, der uns etwas über seine Arbeit und das Unternehmen erzählt hat. Wir hatten auch die Möglichkeit, ihm Fragen zu stellen. Danach fand eine Redaktionsversammlung statt, die wir teilweise interessant fanden, aber bei der uns teils der Kontext fehlte.
Im Anschluss haben wir der Gebäudeführung etwas vorausgegriffen und sind auf das Dach gegangen. Man hatte einen schönen Panoramablick über einen Teil von Berlin. Uns ist aufgefallen, dass die taz drei Chefinnen hat und wir somit bei keinem überwiegend von Männern dominierten Medium zu Besuch waren. Bei genauerem Hinsehen fiel uns allerdings auf, dass auf einigen Zeitungsseiten trotzdem mehr männliche als weibliche AutorInnen die Texte verfasst haben, vor allem auf der Meinungsseite. Somit ist die taz zwar feministischer als andere Medien, jedoch kann es noch perfektioniert werden.
Zum Abschluss dieses Tages werden wir noch den guten Ruf der Kantine testen.
Adah (13), Ida (11), Ilsa (13), Johanna (11)
Der drohende Erfolg der AfD bei den kommenden Landtagswahlen zeigt, wie stark rechtsextreme Kräfte inzwischen geworden sind. Gerade jetzt braucht es Zusammenhalt und Solidarität. Auch und vor allem mit den Menschen, die sich vor Ort für eine starke Zivilgesellschaft einsetzen. Die taz kooperiert deshalb mit "Alles beginnt im Zentrum". Die Kampagne unterstützt bundesweit linke, selbstverwaltete Orte und baut einen solidarischen Fonds für deren Schutz und Erhalt auf. Eine offene Gesellschaft braucht guten, frei zugänglichen Journalismus – und zivilgesellschaftliches Engagement. Finden Sie auch? Dann machen Sie mit und unterstützen Sie unsere Aktion. Jetzt unterstützen