taz🐾lage: Ein Wort zum Sport, der Preis ist heiß
Schönes können wir berichten: Unsere Kollegin Alina Schwermer wird beim „Großen VDS-Preis“ mit dem 3. Platz geehrt. Der Verband Deutscher Sportjournalisten (VDS) vergibt den Preis, er gilt als der renommierteste Preis für Sportjournalismus im deutschsprachigen Raum. Sie erhielt die Ehrung für ihre Reportage „Und alle so still“ im März 2025. Sie fragte dort, wie Profifußballklubs damit umgehen, wenn gegen männliche Stars der Vorwurf sexualisierter Gewalt erhoben wird. Die Antwort, die sie fand: ein systematischer Versuch, alles wegzuschweigen.
Wer genau hinschaute, fand bei der Preisverleihung am Montagabend in Berlin noch mehr von dieser Zeitung: Der „VDS-Nachwuchspreis“ ging unter anderem an David Kulessa, der unmittelbar vor seinem Volontariat bei der Süddeutschen Zeitungein Praktikum im taz-Sportteil absolviert hatte.
Und noch mehr taz stand auf der vom VDS aufgebauten Bühne. Seit 1926, seit 100 Jahren, wird das „Goldene Band“ verliehen, vor allem für soziales Engagement im Sport. In diesem Jahr werden die Ehrenamtlichen in allen 90.000 deutschen Sportvereinen gewürdigt, und stellvertretend für sie nahm unter anderem Gerd Thomas vom FC Internationale in Berlin den Preis entgegen. Gerd war lange Jahre für die taz im Marketing tätig.
Als Laudator war Philipp Lahm angereist, Fußballweltmeister 2014, und es gehört ein wenig zu den taz-Verdiensten dieses Abends, mit hoher Kompetenz gezeigt zu haben, dass der Sport nicht eine himmlisch-schöne Nebensache ist, sondern etwas mit sehr irdischen Problemen. Und die gehören journalistisch behandelt. Martin Krauss
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