taz🐾lage: Jede E-Mail eine Achterbahn der Gefühle
Die Arbeit beim taz lab, dem alljährlichen großen taz-Kongress im und um das taz-Redaktionshaus in Berlin-Kreuzberg, sie ist eine Achterbahn der Gefühle.
Nur leider ist das Bauchkribbeln hier nicht ganz so schön wie auf der Kirmes: Denn jeder einzelnen Anfrage, die wir in den vergangenen Wochen und Monaten verschickt haben, haften unzählige Unwägbarkeiten an. Ist die E-Mail wirklich angekommen, oder vielleicht im Spam-Ordner gelandet? Ist die Handynummer noch aktuell, oder warum geht da niemand dran bei Angela Merkel (kleiner Gästewunschlistenspoiler)?
Bedeutet die ausbleibende Rückmeldung über Wochen hinweg, dass da jemand gerade halt echt viel auf dem Zettel hat? Oder einfach nur im Urlaub ist? Ganz zu schweigen von der gar nicht mal so abwegigen Option, dass Kulturstaatsminister Wolfram Weimer uns schlichtweg ghosten könnte, schließlich hatten wir zum Schluss ja auch nicht allzu viel für ihn übrig.
Für ein stetiges Auf und Ab unserer Adrenalinspiegel sorgte nicht zuletzt der Deutsche Fußballbund. Arminia Bielefeld, das war schon länger klar, würde am taz lab-Wochenende gegen Preußen Münster antreten. Aber wann genau? Nun steht fest: Tatsächlich steigt die Partie am Samstag, dem 25. April – taz lab-Tag. Ex-SPD-Generalsekretär Kevin Kühnert (zweiter Gästelistenwunschspoiler!) wird deshalb nicht im Besselpark vor dem taz-Redaktionshaus vorbeischauen. Haben wir tolle Auswechselspieler*innen gefunden? Aber natürlich! Für dieses Mal aber genug gespoilert: Stay tuned! Joel Schmidt, Programmchef taz lab
Nach dem Erfolg der AfD bei den Landtagswahlen in Sachsen-Anhalt bangen viele Menschen um die Zukunft, es droht die erste AfD-Regierung. Das wäre eine (weitere) Zäsur für Deutschland. Gerade jetzt braucht es Zusammenhalt und Solidarität. Auch und vor allem mit den Menschen, die sich vor Ort für eine starke Zivilgesellschaft einsetzen. Die taz kooperiert deshalb mit "Alles beginnt im Zentrum". Die Kampagne unterstützt bundesweit linke, selbstverwaltete Orte und baut einen solidarischen Fonds für deren Schutz und Erhalt auf. Eine offene Gesellschaft braucht guten, frei zugänglichen Journalismus – und zivilgesellschaftliches Engagement. Finden Sie auch? Dann machen Sie mit und unterstützen Sie unsere Aktion. Jetzt unterstützen