taz🐾lage: Das Mittelfeld gibt’s nicht geschenkt
Im Nordosten von Berlin gibt es ein kleines, beschauliches Waldgebiet, die Schönholzer Heide, und von da ist der Nabel wenn nicht der Welt, so doch zumindest Kreuzbergs, wo ja auch das taz-Redaktionshaus steht, schon ziemlich weit weg. Keine ganz einfache Anreise also für das vornehmlich im Großraum Kreuzberg/Neukölln beheimatete taz-Laufteam. Doch nach anfänglichen Startschwierigkeiten, als man an der Endhaltestelle der U-Bahn zunächst vergeblich die richtige Bushaltestelle in Richtung Heide suchte, stand das Gepard-Team schließlich geschlossen an der Startlinie.
Ein bisschen frühjahrsmüde war der Gepard noch, die Autorin konnte gar wegen Fußlahmheit (Spätfolge des ewigen Glatteis-Winters: eine fiese Bänderdehnung) gar nur aufmunternde Rufe von der Seitenlinie beisteuern. Über die lange Distanz von 12,5 Kilometern trauten sich nur zwei Kolleg*innen zu rennen, Stefan Hunglinger (wochentaz) und Martina McBride (Aboservice), die so ziemlich im (unteren) Mittelfeld der Ergebnisliste landeten. Und Mittelfeld, liebe kickende Kolleg*innen vom Panter FC, das kriegt man ja auch nicht geschenkt, wie ihr wisst.
Über fünf Kilometer, die kurze Distanz, rannten Leonie Gubela (wochentaz), Harriet Wolf (Wahrheit) und Barbara Oertel (Ausland). Es wurde zwar niemand Erste, Zweite oder Dritte – aber Letzte*r, nein, Letzte*r wurde auch niemand.
Das ist doch gar nicht so schlecht als Ausgangslage für die kommende Saison. Bis dahin hängen wir uns einfach selbst eine Medaille um den Hals – und sei es, weil alle den richtigen Bus zur Heide gefunden haben. (akl)
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