taz🐾lage: Leipziger Buchmesse 2026: wochentaz diese Woche mit literataz
Bücher sind (uns) wichtig, immer noch und immer wieder. Allen Verlagskrisen und alarmistischen Meldungen über sinkende Aufmerksamkeitsspannen zum Trotz bleiben sie ein unverzichtbarer Motor der gesellschaftlichen Debatten.
Aus vielen Zuschriften wissen wir, dass auch den Leser*innen der taz Bücher weiterhin sehr wichtig sind und sie daher über Neuerscheinungen, Hintergründe und Trends auf dem Laufenden gehalten werden wollen. Daher gibt es in der taz regelmäßig die in der wochentaz erscheinenden Seiten Politisches Buch (in der Regel auf Seite 13) und Literatur (in der Regel auf Seite 43). Und deshalb liegt die literataz dieses Jahr – dem ersten nach der Seitenwende – der wochentaz bei, um weiterhin gedruckt bei Ihnen im Briefkasten zu landen. Damit haben Sie eine knappe Woche lang Zeit, sich mit den Neuerscheinungen des Frühjahrs zu befassen, bevor am 19. März die Leipziger Buchmesse beginnt. taz-Redakteurin Julia Hubernagel stellt den neuen Erzählband von Judith Hermann „Nichts als Gespenster“ vor. taz-Kulturchef Dirk Knipphals hat Michael Wildenhains Westberlin-Roman gelesen. Nina Apin, Redakteurin für das Politische Buch, widmet sich einem Comic über die Wechseljahre von Rinah Lang. Wir blicken außerdem auf den neuen DDR-Roman von Lukas Rietzschel und auf Siri Hustvedts Erinnerungen an ihr Leben mit Paul Auster. Eva von Redecker analysiert die neuen Faschismen der Gegenwart. Das und noch mehr lesen Sie in der kommenden wochentaz.
Die taz wird natürlich auch die Leipziger Buchmesse wieder ausführlich begleiten. Online finden Sie alles Wichtige dazu auf taz.de/literataz.
Der drohende Erfolg der AfD bei den kommenden Landtagswahlen zeigt, wie stark rechtsextreme Kräfte inzwischen geworden sind. Gerade jetzt braucht es Zusammenhalt und Solidarität. Auch und vor allem mit den Menschen, die sich vor Ort für eine starke Zivilgesellschaft einsetzen. Die taz kooperiert deshalb mit "Alles beginnt im Zentrum". Die Kampagne unterstützt bundesweit linke, selbstverwaltete Orte und baut einen solidarischen Fonds für deren Schutz und Erhalt auf. Eine offene Gesellschaft braucht guten, frei zugänglichen Journalismus – und zivilgesellschaftliches Engagement. Finden Sie auch? Dann machen Sie mit und unterstützen Sie unsere Aktion. Jetzt unterstützen