taz🐾lage: Was wir gelernt haben
Wir haben einen Fehler gemacht: In der Kolumne „5 Dinge, die wir gelernt haben“ auf der Titelseite der wochentaz vom 29./30. 11. steht geschrieben, dass die Drogeriekette dm im Lobbyverband „Die Familienunternehmer“ bleibe – obwohl dieser sich Gesprächen mit der AfD öffnen wolle. Das war nicht korrekt. dm habe den Austritt aus dem Verband bereits „vor vielen Monaten erklärt“, wurde ein Unternehmenssprecher im taz-E-Paper am 28. 11. zitiert. Die Kolumne auf dem wochentaz-Titel hätte also aktualisiert werden müssen, das haben wir aber leider verpasst. Dazu muss man wissen, dass die Titelseite der wochentaz inzwischen bereits am Donnerstag fertiggestellt wird. Grund dafür ist, dass die wochentaz früher in die Druckerei soll – damit sie zuverlässiger bei Ihnen ankommt. Allerdings sollte natürlich auch stimmen, was dann bei Ihnen im Briefkasten liegt.
Die taz schreibt, redet und diskutiert für Pluralismus und eine freie, offene Gesellschaft – besonders jetzt, wo der Rechtsextremismus weiter erstarkt und demokratische Institutionen angreift. Dort wo rechtsextreme Kräfte an Zustimmung gewinnen, wächst auch die Befürchtung vor zunehmenden Angriffen und Diffamierungen gegen Gegner*innen extrem rechter Politik. Besonders selbstverwaltete Orte spüren diesen Druck, dabei brauchen wir gerade jetzt Orte der Kritik, (Sub)Kultur und der Solidarität. Gerade jetzt müssen wir zusammenhalten und uns solidarisch mit denjenigen zeigen, die sich vor Ort für eine starke Zivilgesellschaft einsetzen. Die taz kooperiert deshalb mit „Alles beginnt im Zentrum". Die Kampagne unterstützt bundesweit linke, selbstverwaltete Orte und baut einen solidarischen Fonds für deren Schutz und Erhalt auf. Eine offene Gesellschaft braucht guten, frei zugänglichen Journalismus – und zivilgesellschaftliches Engagement. Finden Sie auch? Dann machen Sie mit und unterstützen Sie unsere Aktion. Jetzt unterstützen