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taz🐾lageNeu-Genoss*innen unter 25 Jahren beim Redaktionsbesuch

Huch, so wenige graue Haare in der Redaktionssitzung, was ist denn da los? Das konnte man sich fragen, wenn man am 20. November am Konferenzraum der taz vorbeilief. Nach der Seitenwende jetzt auch noch lauter neue junge Leute in der Belegschaft? Keineswegs: Eine Festanstellung bei der taz haben wir nicht geschenkt bekommen, aber im Rahmen des Generationsprojektes durften wir Neu-Genoss*innen unter 25 Jahren zum ersten Next-Generation-Day in die taz kommen.

Und nicht nur in der morgendlichen Redaktionssitzung waren wir dabei. Mit der Che­f*in­nen­re­dak­ti­on und vielen tazz­le­r*in­nen diskutierten wir über die Situation und Zukunft der taz und der Medienlandschaft. Einige von uns drehten ein Video für den taz-Adventskalender, wir bekamen einen kurzen Einblick in das journalistische Schreiben mit Redakteurin Anne Fromm. Unsere Ideen finden sich womöglich bald beim taz lab, auf der Geno-Website und auf Social Media. Vielleicht wäre eine Bühne mit Ikkimel und Apsilon beim taz lab eine gute Idee? Was für neue Geschenkideen haben wir für den tazshop? Welche Utopien haben wir über den Journalismus der Zukunft? Über all das konnten wir mit tazz­le­r*in­nen sprechen und unsere Ideen einbringen.

Abgerundet haben wir den Tag voller authentischer Einblicke bei einem Spaßgetränk und spannenden Gesprächen bis weit nach Ende des gut organisierten Besuchs. Dabei stellte sich heraus: Wir Neu-Genoss*innen sind genauso diskutierfreudig und interessiert wie die langjährigen taz-Ultras. Die taz hat eine Zukunft! Kalle, ­Laurenz und Sebastian vom U25-Generationsfonds der taz Genossenschaft

Der drohende Erfolg der AfD bei den kommenden Landtagswahlen zeigt, wie stark rechtsextreme Kräfte inzwischen geworden sind. Gerade jetzt braucht es Zusammenhalt und Solidarität. Auch und vor allem mit den Menschen, die sich vor Ort für eine starke Zivilgesellschaft einsetzen. Die taz kooperiert deshalb mit "Alles beginnt im Zentrum". Die Kampagne unterstützt bundesweit linke, selbstverwaltete Orte und baut einen solidarischen Fonds für deren Schutz und Erhalt auf. Eine offene Gesellschaft braucht guten, frei zugänglichen Journalismus – und zivilgesellschaftliches Engagement. Finden Sie auch? Dann machen Sie mit und unterstützen Sie unsere Aktion. Jetzt unterstützen