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taz🐾lage

Erst mal Cool-down

Als die Kollegin von der Online-Frühschicht am Mittwochmorgen nicht ins taz-Redaktionssystem kommt, meldet sie sich bei EDV: Irgendetwas stimmt da nicht. Wenig später kann auch der Kollege in der Redaktion seinen Rechner nicht hochfahren. Andere, wie die Autorin dieser Zeilen, sitzen derweil noch zu Hause am Küchentisch und wundern sich beim Kaffee, warum im taz-Mailpostfach noch so gar nichts los ist (der Mailserver arbeitete auch nicht).

In die Redaktion geradelt, dort geht gar nichts: „Im Serverraum hat es 70 Grad“, ruft der Kollege zur Begrüßung. „Tja, müssen wir heute wohl die Füße hochlegen.“ Die EDV sei informiert, und nein, es brenne nicht. Man müsse jetzt einfach mal abwarten. Google sagt: Die normale Temperatur in einem Serverraum muss bei unter 30 Grad liegen.

Cool-down also, auch für die Kolleg*innen: Die erste morgendliche Stehkonferenz läuft sowieso immer analog, und wenn sich die taz-Webseite nicht auffrischen lässt, dann hat man eben Zeit für die wichtigen Dinge: „Ich räum mal die Spülmaschine aus“, sagt die eine Kollegin. Die andere freut sich: „Super, ich geh kopieren!“

Pünktlich zur großen Redaktionskonferenz steht fest: Wir machen auch an diesem Tag wieder eine Zeitung. Rauf in den 5. Stock, dort sitzen die IT-Kollegen: Was war denn eigentlich los? „Notkühlung ausgefallen“, heißt es. „Ah, und was habt ihr gemacht?“ – „Türen aufgerissen zur Kühlung, den richtigen Knopf gedrückt“, sagt der Kollege sinngemäß (Kurzversion für IT-Laien). Ein Hoch auf die Technik, wir in der Redaktion kämen hier sonst ziemlich ins Schwitzen. (akl)

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