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taz🐾lageGeorgia on our mind

Der postsowjetische Raum ist seit Langem Schwerpunktgebiet der taz Panterstiftung, dazu gehört auch Georgien. Nach der Entscheidung der georgischen Regierung, den EU-Beitrittsprozess bis 2028 auszusetzen, formierte sich massiver Widerstand in der Bevölkerung. Tausende Menschen gehen derzeit auf die Straße, um für eine europäische Perspektive zu demonstrieren, doch die Behörden reagieren mit Gewalt: Es kam zu Festnahmen, Schlägen und dem Einsatz von Wasserwerfern. Trotz alledem halten die Demonstrierenden an ihrem Ziel fest. Aus diesem Grund laden wir am Dienstag um 18.30 Uhr zum taz Talk in die taz Kantine in Berlin ein, um über die aktuellen Proteste in Georgien, den Kampf um Demokratie und über eine europäische Zukunft zu sprechen. Die Veranstaltung ist Teil des Osteuropa-Projekts der taz Panterstiftung, und der Eintritt ist frei. Unter anderem diskutieren wir gemeinsam mit der georgischen Schriftstellerin Nino Haratischwili, dem Außenpolitik-Experten und Bundestagsabgeordneten Nils Schmid sowie der Soziologin Diana Bogishvili, die bis Oktober 2024 wissenschaftliche Mitarbeiterin am Zentrum für Osteuropa- und internationale Studien war, die Auswirkungen der aktuellen Entwicklungen auf Georgiens Zukunft und die Rolle Europas in dieser Krise. Sie versuchen, Fragen wie diese zu beantworten: Wie kann Europa, insbesondere Deutschland, Georgien unterstützen? Welche Lehren lassen sich aus der Lage ziehen, und wie könnte sie andere postsowjetische Staaten beeinflussen? Die Veranstaltung wird auch live auf Youtube gestreamt. Diskutieren Sie mit. Derya Türkmen

Der drohende Erfolg der AfD bei den kommenden Landtagswahlen zeigt, wie stark rechtsextreme Kräfte inzwischen geworden sind. Gerade jetzt braucht es Zusammenhalt und Solidarität. Auch und vor allem mit den Menschen, die sich vor Ort für eine starke Zivilgesellschaft einsetzen. Die taz kooperiert deshalb mit "Alles beginnt im Zentrum". Die Kampagne unterstützt bundesweit linke, selbstverwaltete Orte und baut einen solidarischen Fonds für deren Schutz und Erhalt auf. Eine offene Gesellschaft braucht guten, frei zugänglichen Journalismus – und zivilgesellschaftliches Engagement. Finden Sie auch? Dann machen Sie mit und unterstützen Sie unsere Aktion. Jetzt unterstützen