südwester: Alpakas Antikörper
Nun reicht’s dem südwester wirklich mit diesem Scheiß-Corona! Vieles ist ja hinnehmbar, aber dass nun auch noch zu befürchten ist, bald keine süßen knuffeligen Alpakas mehr auf Wanderungen durch die niedersächsischen Weiden streicheln zu können, ist echt das Allerletzte. Denn die werden nun wohl massenhaft gebraucht, damit unsere Spezies Antikörper per Medikament bekommen kann. Zu verdanken ist das den blutsaugenden Göttinger Forscher:innen der biophysikalischen Chemie, die den putzigen Wollespendern erst Teile des Virus injizieren, um dann das Alpaka-Blut samt produzierter Antikörper wieder zu stehlen. Andererseits: Wenn wir bald alle ein klein bisschen Alpaka in uns haben, wird diese Welt sicher zu einem friedlicheren Ort.
50.000 Menschen beteiligen sich bei taz zahl ich – weil unabhängiger, kritischer Journalismus in diesen Zeiten gebraucht wird. Weil es die taz braucht. Dafür möchten wir uns herzlich bedanken! Ihre Solidarität sorgt dafür, dass taz.de für alle frei zugänglich bleibt. Denn wir verstehen Journalismus nicht nur als Ware, sondern als öffentliches Gut. Zahlen muss niemand, aber guter Journalismus hat seinen Preis. Und immer mehr Leser*innen machen mit und entscheiden sich für eine freiwillige Unterstützung der taz! Dieser Schub trägt uns gemeinsam in die Zukunft. Denn wir suchen wir auch weiterhin Ihre Unterstützung. Setzen auch Sie jetzt ein Zeichen für kritischen Journalismus und unterstützen Sie die taz – schon ab 5 Euro. Jetzt unterstützen