südwester: Wachse, Wacken, wachse
Wachsen wollen sie doch alle, die Kinder, die Biobranche, die Waffenindustrie. Auch Wacken, das Heavy-Metal-Festival im schleswig-holsteinischen Nirgendwo, das vom Schlammambiente und hohen Voltzahlen lebt, würde sich über mehr BesucherInnen freuen. Das war schon 1995 so, als schlappe 5.000 den Weg dorthin fanden. Gewinn machten die Veranstalter so nicht und setzten auf das rechtslastige Düngemittel Böhse Onkelz, was ihnen ein Drittel mehr BesucherInnen bescherte. Nun ist man bei 75.000 angelangt und was liegt näher, als sich mit einem US-Investor zusammenzutun. „Das wird uns helfen, weiter zu wachsen“, hoffen die Gründer. Wenn nicht das Kartellamt sein hässliches Gesicht aus dem Schlamm hebt.
Gemeinsam für freie Presse
Als Genossenschaft gehören wir unseren Leser:innen. Und unser Journalismus ist nicht nur 100 % konzernfrei, sondern auch kostenfrei zugänglich. Alle Artikel stellen wir frei zur Verfügung, ohne Paywall. Gerade in diesen Zeiten müssen Einordnungen und Informationen allen zugänglich sein. Unsere Leser:innen müssen nichts bezahlen, wissen aber, dass kritischer, unabhängiger Journalismus nicht aus dem Nichts entsteht. Dafür sind wir sehr dankbar. Damit wir auch morgen noch unseren Journalismus machen können, brauchen wir mehr Unterstützung. Unser nächstes Ziel: 50.000 – und mit Ihrer Beteiligung können wir es schaffen. Setzen Sie ein Zeichen für die taz und für die Zukunft unseres Journalismus. Mit nur 5,- Euro sind Sie dabei! Jetzt unterstützen