südwester: Diagnose im Funkloch
CDU und SPD bringen „Dr. Google“ nach Mecklenburg-Vorpommern: Die Landtagsfraktionen fordern von der Ärztekammer eine Anpassung der Berufsordnung, sodass Ärzt*innen künftig online beraten und behandeln dürfen. Patient*innen, die sich ohnehin vor jedem Arzttermin in mindestens drei Foren über Symptome informieren, könnten so ihre Beschwerden per Videochat mit Ärzt*innen teilen. In zwei Drittel der Bundesländer ist das bereits möglich – dass jetzt das dünn-besiedelte Mecklenburg-Vorpommern folgt, ist eigentlich nur sinnvoll. Fragt sich nur, ob die Netzabdeckung für eine Diagnose ausreicht oder ob die Masern in der stark verpixelten Videoübertragung auf der Strecke bleiben.
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