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specht der woche„Manchmal hat er auch gezwickt“

Christian Specht, Jahrgang 1969, ist politisch engagiert und setzt sich für mehr Mitwirkungsmöglichkeiten von Menschen mit Beeinträchtigung in den Medien ein. Seit 2017 ist er der erste Mensch mit Beeinträchtigung im Vorstand der Lebenshilfe Berlin. Wenn er möchte, zeichnet er uns den „Specht der Woche“

Hier ist eine Hundeschule. Die Hunde lernen da nicht nur Sitz und Platz, sondern können auch über ein Podest laufen oder über Hindernisse springen oder um Hütchen laufen. Und sie können lernen, was sie machen, wenn ein Mensch einen Anfall hat oder so.

Wir hatten früher auch einen Hund in der Familie, das war so eine kleine Mischung mit einem Yorkshire Terrier. Aber mit dem waren wir nicht in der Hundeschule. Dem haben wir alles selbst beigebracht. Also, meine Oma hat das gemacht. Aber wenn wir Besuch hatten und der uns angefasst hat, hat der Hund manchmal geknurrt. Und manchmal hat er auch gezwickt.

Wenn ich mit dem Hund draußen war und es kamen andere Leute mit Hund, habe ich ihnen gesagt, sie sollen ihren Hund anleinen. Ich hatte Angst, dass sie unseren Hund sonst beißen. Die Leute sind dann manchmal ganz böse geworden.

Der Hund hatte auch Angst, aber vor Silvester wegen des Feuerwerks. Deswegen ist er nie mit rausgekommen um Mitternacht. Irgendwann ist der Hund verendet. Der Tierarzt hat noch Geld genommen, konnte aber nicht mehr helfen. Tumor. In Berlin gibt es einen Hundefriedhof. Das muss sehr traurig sein, wenn dort ein Hund beerdigt wird. Protokoll: jdo

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