piwik no script img

specht der wocheDie Kirche muss offener werden

Zeichnung: Christian Speacht

Christian Specht, Jahrgang 1969, ist politisch engagiert und setzt sich für mehr Mitwirkungsmöglichkeiten von Menschen mit Beeinträchtigung in den Medien ein. Seit 2017 ist er der erste Mensch mit Beeinträchtigung im Vorstand der Lebenshilfe Berlin. Wenn er möchte, zeichnet er uns den „Specht der Woche“.

Ich habe dieses Mal eine Kirche gemalt. Neben ihr steht ein Briefkasten. Darin sind viele Briefe, die Menschen aus Protest an die Kirche geschrieben haben. Ich finde genauso wie viele andere Menschen: In der Kirche muss sich endlich etwas verändern.

Neulich gab es ein Treffen von der Bewegung mit dem Namen Maria 2.0. Sie wollen, dass Frauen in der katholischen Kirche die gleichen Möglichkeiten bekommen wie Männer. Leider kriegt man von solchen Gruppen im Moment nur wenig mit, weil es so viele andere Themen und Krisen gibt, über die mehr berichtet wird.

Und wenn, dann wird häufig nur über die katholische Kirche berichtet. Dabei muss sich auch in der evangelischen Kirche etwas ändern: Auch andere benachteiligte Gruppen müssen beachtet werden. Ich finde, es sollten mehr Menschen mit Beeinträchtigung für den Kirchenvorstand kandidieren und mitentscheiden.

Protokoll: Alexandra Hilpert

Eine Koalition, die was bewegt: taz.de und ihre Leser:innen

Unsere Community ermöglicht den freien Zugang für alle. Dies unterscheidet uns von anderen Nachrichtenseiten. Wir begreifen Journalismus nicht nur als Produkt, sondern auch als öffentliches Gut. Unsere Artikel sollen möglichst vielen Menschen zugutekommen. Mit unserer Berichterstattung versuchen wir das zu tun, was wir können: guten, engagierten Journalismus. Alle Schwerpunkte, Berichte und Hintergründe stellen wir dabei frei zur Verfügung, ohne Paywall. Gerade jetzt müssen Einordnungen und Informationen allen zugänglich sein. Was uns noch unterscheidet: Unsere Leser:innen. Sie müssen nichts bezahlen, wissen aber, dass guter Journalismus nicht aus dem Nichts entsteht. Dafür sind wir sehr dankbar. Damit wir auch morgen noch unseren Journalismus machen können, brauchen wir mehr Unterstützung. Unser nächstes Ziel: 50.000 – und mit Ihrer Beteiligung können wir es schaffen. Es wäre ein schönes Zeichen für die taz und für die Zukunft unseres Journalismus. Mit nur 5,- Euro sind Sie dabei! Jetzt unterstützen