piwik no script img

scharon besucht bush

Vorwürfe an Palästinenser

Israels Regierungschef Ariel Scharon hat vor seinem gestrigen Treffen mit US-Präsident Bush erneut schwere Vorwürfe gegen die Palästinenser erhoben. Sie würden zum Terror anstiften, sagte Scharon auf einer Konferenz des American Israel Public Affairs Committee in Washington. Der Ministerpräsident bekräftigte auch seine Absicht, Friedensverhandlungen mit den Palästinensern erst nach einem Ende der Gewalt wieder aufzunehmen. Zuvor hatte US-Außenminister Colin Powell bei Scharon auf eine Lockerung des wirtschaftlichen Drucks auf die Palästinenser gedrungen, was dieser jedoch ablehnte. US-Verteidigungsminister Rumsfeld sagte zu Scharon, Israel sei „ein kleines Land und kann sich nicht erlauben, große Fehler zu machen“. AP

Gemeinsam für freie Presse

Als Genossenschaft gehören wir unseren Leser:innen. Und unser Journalismus ist nicht nur 100 % konzernfrei, sondern auch kostenfrei zugänglich. Alle Artikel stellen wir frei zur Verfügung, ohne Paywall. Gerade in diesen Zeiten müssen Einordnungen und Informationen allen zugänglich sein. Unsere Leser:innen müssen nichts bezahlen, wissen aber, dass kritischer, unabhängiger Journalismus nicht aus dem Nichts entsteht. Dafür sind wir sehr dankbar. Damit wir auch morgen noch unseren Journalismus machen können, brauchen wir mehr Unterstützung. Unser nächstes Ziel: 50.000 – und mit Ihrer Beteiligung können wir es schaffen. Setzen Sie ein Zeichen für die taz und für die Zukunft unseres Journalismus. Mit nur 5,- Euro sind Sie dabei! Jetzt unterstützen