piwik no script img

samsø

Die dänische Ostseeinsel Samsø ist nur mit der Fähre oder dem Privatflugzeug zu erreichen. Im Westen von ihr liegt Jütland, im Osten Seeland, im Süden Odense. Haupteinnahmequellen sind die Landwirtschaft und der Tourismus (www.samsoeturist.dk). 4.300 Menschen wohnen auf der 26 Kilometer langen und 7 Kilometer breiten Insel; Hauptstadt ist Tranebjerg, wo sich auch der Sitz des dreizehnköpfigen Gemeindeparlaments befindet (www.samsoe.dk). Dessen politischer Handlungsspielraum ist begrenzt. So ist die übergeordnete Bezirksregierung im jütländischen Arhus zuständig für soziale und medizinische Versorgung, Verkehr, Straßenbau, Bildungswesen. Über die künftige Förderung Samsøs im Bereich der erneuerbaren Energien, für die die Insel in diesem Jahr sowohl mit dem Dänischen als auch mit dem Europäischen Solarpreis ausgezeichnet wurde (www.veo.dk), entscheidet maßgeblich die dänische Nationalregierung in Kopenhagen. HH

Die taz schreibt, redet und diskutiert für Pluralismus und eine freie, offene Gesellschaft – besonders jetzt, wo der Rechtsextremismus weiter erstarkt und demokratische Institutionen angreift. Dort wo rechtsextreme Kräfte an Zustimmung gewinnen, wächst auch die Befürchtung vor zunehmenden Angriffen und Diffamierungen gegen Gegner*innen extrem rechter Politik. Besonders selbstverwaltete Orte spüren diesen Druck, dabei brauchen wir gerade jetzt Orte der Kritik, (Sub)Kultur und der Solidarität. Gerade jetzt müssen wir zusammenhalten und uns solidarisch mit denjenigen zeigen, die sich vor Ort für eine starke Zivilgesellschaft einsetzen. Die taz kooperiert deshalb mit „Alles beginnt im Zentrum". Die Kampagne unterstützt bundesweit linke, selbstverwaltete Orte und baut einen solidarischen Fonds für deren Schutz und Erhalt auf. Eine offene Gesellschaft braucht guten, frei zugänglichen Journalismus – und zivilgesellschaftliches Engagement. Finden Sie auch? Dann machen Sie mit und unterstützen Sie unsere Aktion. Jetzt unterstützen